MG, die heutige Tochter von SAIC, ist aktuell eher chinesisch als europäisch, doch die Außenwirkung soll sich unter anderem mit Hilfe eines eigenen Werkes in Europa verändern. Nun scheint es deutlicher in die richtige Richtung zu gehen, dass MG2 und andere Modelle künftig in Europa gebaut werden können.
MG hat bereits sehr gute Preise bei seinen Modellen MG4 Urban und MG4, aber auch bei den anderen Fahrzeugen mit Elektroantrieb und Hybrid. Noch günstiger wäre die Produktion jedoch direkt in Europa bzw. in der EU, denn dann würden keine Strafzölle für den Import anfallen.
Besonders kritisch wird das beim geplanten MG2, den man bislang als MG GO Konzept gezeigt hat. Der für 2027 geplante Elektro-Kleinwagen soll zwar nicht extrem billig werden, aber ein guter Preis muss trotzdem rausspringen, damit man sich die potenziellen Kunden von Renault 5 und ID Polo angeln kann.
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MG und SAIC haben wohl die Genehmigung für ein Werk in Spanien erhalten. Tatsächlich habe es Bedenken gegeben, weil das Werk des chinesischen Herstellers zu nah an einer spanischen Militärbasis entstehen soll. Spionage durch China und so. Nun gibt es wohl keinen Widerspruch mehr, berichtet Reuters, sondern eher Zuspruch.
Spanien erfreut sich derzeit schon an der geplanten Auslastung der Seat-Werke durch die Elektro-Kleinwagen der VW-Gruppe und ab 2028 sollen bereits die ersten MG vom Band laufen. Wenn man denn schneller als BYD ist, die sind mit ihrem Werk in Ungarn schon beinahe ein Jahr im Verzug mit dem Produktionsbeginn.
Ohnehin beginnt gerade erst der Kampf um den europäischen Kunden, der gerne kleinere Autos fährt. Die europäischen Hersteller haben einige Modelle jetzt am Start, doch die Chinesen mischen mit. Leapmotor hat gerade den B03 in China vorgestellt und bringt diesen bald zu uns. Auch für MG ist das Konkurrenz.
