Auch wenn die Zahl nicht mehr die Bedeutung wie früher hat, so steht die 53 bei der neuesten Ausgabe des AMG GT 4-Türer Coupé für weniger Elektropower unter der Haube. Aber nicht nur das, AMG reduziert den Preis und den simulierten Klang des neuen Modells. Das ist aber nicht alles schlecht, ganz im Gegenteil.
Klang der normale AMG GT 4-Türer noch nach einem 8 Zylinder, klingt die günstigere Ausgabe jetzt wie ein 6 Zylinder. Die neue 53er Ausgabe ist das Einstiegsmodell des elektrischen Sportwagens. Tatsächlich gibt es hier „nur“ noch rund 550 PS und 800 Nm Drehmoment, was ein erhebliches Downgrade von den vierstelligen Leistungsdaten des 63ers darstellt.

Maximal 230 km/h darf man damit noch fahren und der Sprint auf 100 km/h ist in starken 3,5 Sekunden erledigt. Interessanterweise steigt die maximale Reichweite, denn ein Elektromotor fliegt raus und das führt zu rund 800 Kilometern mit einer Ladung der über 106 kWh großen Batterie. Im Grunde genommen ist es die Langstreckenversion des Sportwagens, wenn man so will.
SmartDroid.de bei Google folgenKein so großes Downgrade gibt es beim Schnellladen, denn es sind weiterhin satte 600 kW verfügbar, wodurch die Ladung auf 80 Prozent in rund 11 Minuten erledigt sein soll. Mit dem 53er AMG GT Coupé fährt man also sehr weit und muss dann nur sehr kurz anhalten (wenn die Ladesäule mitmacht). Eigentlich eine wirklich gute Mischung, und die Leistung reicht immer noch für viel Spaß.
Der Preis liegt wohl bei rund 115.000 Euro, das sind ganze 40.000 Euro weniger als beim bisher angebotenen 55er Modell. Ist aber auch notwendig, denn derzeit klopfen Marken wie Denza an die Türen der potenziellen Kunden und überzeugen mit extrem leistungsstarken Elektroautos.
Übrigens, meine nicht so häufig geteilte Meinung: Ich mag das Design des neuen elektrischen GTs, kann dem Look durchaus etwas abgewinnen.
