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Neue Moto Mods: Motorola stellt Finalisten vor, greift dabei voll ins Klo

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

Motorola und Lenovo zeigen gerade eindrucksvoll, wie die Idee eines modularen Smartphones funktionieren kann und wie man externe Entwickler zu neuen Ideen bewegt. Wettbewerbe veranstalten, das modulare System weitestgehend öffnen und externen Entwicklern diverse Möglichkeiten an die Hand geben, das sind schon mal grundlegende Faktoren, damit man in einem Wettbewerb mit neuen Ideen überhäuft wird. Dumm nur, wenn man die falschen Ideen auswählt.

700 Einsendungen mit Ideen für Moto Mods hat Motorola aus 55 Ländern erhalten, heißt es in einem Blogpost aus dieser Woche. Davon hat man nun schweren Herzens aussortieren müssen, um am Ende noch 12 einzigartige Ideen übrig zu haben. Sagt man zumindest selbst, die meisten Ideen sind nämlich Schrott. Wir hatten eine besseren Ideen mit Edge bereits vorgestellt, dieser Mod lässt für Benachrichtigungen das Smartphone aufleuchten.

Was gibt es sonst noch so? Smart Z Wallet zum Beispiel bringt euch die Brieftasche an die Rückseite des Smartphones, dieser Mod kann mit Kreditkarten, Geldscheinen usw. gefüllt werden. Des Weiteren gibt es ein Mod in Größe der Style Shells, integriert Wireless Charging und einen IR-Sensor in das Smartphone. Lustig aber eher selten brauchbar ist der Walkie Talkie Mod.

Weiter geht es mit einem Mod, der die Hände und andere Dinge reinigen können soll. Kommt von dem gleichen Team des Brieftaschen-Mod, beide Fallen in der Gunst der Nutzer komplett durch. Sinnvoller an Sommertagen hingegen ist der Solar-Mod, worüber das Smartphone mittels Sonne wieder aufgetankt wird. InstruMod soll euch helfen alles mögliche messen zu können, wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit usw.

Richtig smart finde ich hingegen The Palm Smart Remote, denn dieser Mod soll recht intelligent als Universalfernbedienung dienen können. Dabei findet das System mit Hilfe von miteinander kommunizierenden Sensoren heraus, in welchem Raum ihr seid und welche Geräte sich darin befinden bzw. steuern lassen. Viel dümmer und für mich nicht des Finales würdig ist ein Mod für Kopfhörer. Diese kann man darin verstauen, das Smartphone wird zum halben Ziegelstein und eigentlich um keine Funktion erweitert.

Etwas durchdachter ist hingegen das Eurorack-Modul, das euer Smartphone zum Zentrum eines Musikpults macht. Obs ein klassisches Rack nicht weiterhin auch tut, sei mal dahingestellt. Weiter geht es mit dem Recoder-Modul, das euch ein Aufnahmegerät an die Rückseite des Moto Z zaubert und zu guter Letzt gibt es noch einen weiteren Walkie Talkie Mod.

Fazit

Motorola hat bei der Auswahl der Finalisten aber mal voll ins Klo gegriffen, lediglich zwei der vorgestellten Projekte sind wirklich als erfolgreich zu bezeichnen, die restlichen Projekte haben nahezu und teilweise wirklich absolut keine Unterstützer. Technisch ist es bestimmt eine gute Leistung, wenn man mit dem Smartphone Gegenstände sterilisieren kann, nur für den Massenmarkt und Alltag eher nicht gefragt. Und was hat man sich bei dem Headset-Mod gedacht?

[via Motorola]

2 Kommentare

2 Comments

  1. Fightberry

    10. Februar 2017 at 11:55

    Ich finde Mod Geschichten eh total unnütz.
    Bisher sind auch alle Hersteller die sich da ran getraut haben auf die Fresse geflogen.
    Wenn ich wirklich etwas braucht von den Dingen, dann hol ich es mir als extra Gerät ist dann meist viel besser und günstiger.

    Also wundert mich nicht, dass da nichts sinnvolles bei rum kommt. Meiner Meinung gibt es dafür in naher Zukunft keinen Markt.

    • Mark-Ingo Thielgen

      12. Februar 2017 at 08:16

      Geradezu lustig finde ich ein Wallet für Kreditkarten und Co., das per Magnet an das Gerät angedockt wird. Wer sich so etwas kauft und dann wundert, dass anschließend die Magnetstreifen der Karten nicht mehr funktionieren, gehört schon ganz offiziell in die Kategorie „Idiot“.

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