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Nokia: Entschädigungszahlungen für Geräte mit Software-Fehler gerechtfertigt?

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

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nokia headerSelten kommt ein neues High-End-Tablet oder Smartphone in den Handel, ohne dass es eine gewisse Anzahl von Exemplaren trifft, welche immer mit irgendwelchen kleinen Problemen zu kämpfen haben. Manchmal sind es Macken in der Hard- und manchmal in der Software. Bis dato gehen die Hersteller auf verschiedene Art und Weisen mit ersten Reaktionen um, meist ist der Fehler nicht bekannt und kann aufgrund von Qualitätsprüfungen eigentlich gar nicht auftreten, dann wird oft Rücknahme/Austausch der Geräte angeboten oder man versucht die betroffenen Stellen zu reparieren.

Wie der Hersteller Nokia nun aber in den USA vorgeht, ist schon wieder etwas außergewöhnlich und eher ein seltener Fall. So geht man dort derzeit mit dem Lumia 900 an den Start und versucht damit die Herzen der Amerikaner zurückzugewinnen, doch dummerweise sind die ersten Geräte mit Problemen bei der Datenverbindung behaftet. Nokia meint, es wäre nur ein Problem durch Fehler in der Software, also lösbar, ein Update soll dann Mitte April folgen. Als Zeichen der Entschuldigung bietet man aber auch den Austausch der Geräte an und sogar eine Entschädigung/Gutschrift von 100 Dollar. Diese Entschädigung gibt es nicht nur für Kunden, welche ein Gerät bereits bei AT&T gekauft haben, sondern sogar für Kunden ohne Geräte, welche es etwa aufgrund von Lieferschwierigkeiten noch nicht erhalten aber immerhin schon geordert hatten.

Diese Vorgehensweise von Nokia zeigt eigentlich nur, dass man mit aller Macht und gegebenen Möglichkeiten versuchen will, wieder oben anzugreifen bzw. überhaupt Fuß zu fassen. Was meint ihr, haben die Kunden in solchen Fällen derartige Gutschriften verdient oder kann man sich als Nokia-Kunde in den USA gerade als zu unrecht beschenkt fühlen? [via] [asa_collection items=1, type=random]Beliebte Smartphones[/asa_collection]

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