Folge uns

Marktgeschehen

Online-Bestellungen bis zur Haustür könnten teurer werden

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

Amazon Prime Logo Header Karton Paket

Die Flut der Online-Bestellungen hat viele Unternehmen in den vergangenen Jahren nach oben gebracht, könnte aber auch für viele in Zukunft ein ernsthaftes Problem werden. Ist es eigentlich schon jetzt, DHL und Co setzen auf Zeitarbeiter, das spart Geld und diese Leute sind austauschbar. Insbesondere immer dann, wenn nach dem großen Geschäft die zwischenzeitliche Flaute kommt. Der wachsende Markt bringt aber auch mit, dass die bisherige Lieferung bis zur Wohnungstür schon bald gar nicht mehr stemmbar sein soll oder dann eben dem Kunden ein paar Euro extra kostet.

Auch weil immer mehr Lieferanten natürlich auch die Straßen verstopfen. Abholstationen wären eine Alternative, wie sie etwa DHL bereits seit Jahren mit den eigenen Packstationen bietet. Bei DPD und Hermes zum Beispiel sind bereits alternative Lieferungen in der Planung oder zumindest eine Überlegung. Überlegungen für die Zukunft: Die Standardlieferung ohne Zusatzkosten kommt beim Paketshop an, die Lieferung an die eigene Wohnungstür kostet 50 Cent oder mehrere Euro extra.

Ohnehin wäre eine Lösung langsam mal fällig. Als Heimarbeiter kenne ich das Problem der Zusteller, die ständig Pakete zustellen müssen und das obwohl die Besteller wissentlich nicht zu Hause sind. Warum bestellt man sich ständig Pakete nach Hause, wenn man eh zur Lieferzeit auf Arbeit ist? Die Auslieferung des einzelnen Fahrers ist damit nicht sonderlich effizient, mehr Leute müsste eingestellt werden. Aber hier das nächste Problem. Wie sollen die Kosten gestemmt werden, wenn der Kunde für Versand nichts zahlen will? Deshalb Leiharbeit. Die lassen sich leichter kündigen. [via n-tv]

Kommentare

Beliebt