Pokemon GO: Erste Stellungnahme von Niantic zu den letzten Tagen

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Niantic hat vor dem Wochenende ein paar nicht so gute Entscheidungen für Pokemon GO getroffen, durfte über das Wochenende durchaus einen Shitstorm über sich ergehen lassen und äußert sich zum Start in die neue Woche nun doch endlich mal. Geht doch, endlich gibt es ein erstes größeres Statement von Niantic zum letzten App-Update und auch zur Vorgehensweise gegen inoffizielle Pokemon-Spawn-Dienste wie PokeVision oder Poke LIVE. Doch die Antworten sind nicht unbedingt zufriedenstellend, zudem auch ziemlich vorhersehbar gewesen.

Besonders ist den Spielern des Spiels aufgestoßen, dass das integrierte Radar zur Orientierung bei der Suche nach wilden Pokemon mit dem letzten App-Update komplett abgeschaltet wurde. Es war der langsame Tod, nachdem Bugs schon Tage zuvor dafür sorgten, dass die Funktion eh nur noch zur Hälfte funktionierte. Niantic hat das Pokemon-Radar folglich fast komplett entfernt, um das Design deutlich zu verbessern, zudem genügte die bisherige Funktionsweise auch nicht den eigenen Qualitätsansprüchen. Sie wollen uns über den Fortschritt der Neuentwicklung zukünftig auf dem Laufenden halten.

Ende für PokeVision und Co

Niantic äußerte sich auch zur Abschaltung der Drittanbieterdienste. Hauptsächlich betont man dabei die „interessante Herausforderung“ dem weltweiten Ansturm auf das Spiel standzuhalten, die durch den Zugriff der Drittanbieterdienste auf die Niantic-Server zudem erschwert wurde. Oder mit anderen Worten: Die Abschaltung der Dienste erfolgte aufgrund zusätzlicher Serverbelastung. Okay, mit dieser Antwort war durchaus zu rechnen, sie ist auch nachvollziehbar. Vielleicht hätte man hier eine Zusammenarbeit erwägen können, statt rigoros wie Twitter vor einiger Zeit vorzugehen.

Ich bin allerdings beim letzten Thema kein Experte, sondern sehe es lediglich aus Sicht der Nutzer, der eher eine schnelle Verbesserung der Infrastruktur gewünscht hätte, statt der Abschaltung interner und externer Dienste/Funktionen. Eine Antwort darauf, wann zum Beispiel wieder mit der Radarfunktion im Spiel zu rechnen ist, bleiben uns die Entwickler dennoch schuldig. Jetzt ist man wohl wieder bei unter 10% der geplanten Funktionen.

Was am Ende bleibt? Niantic hätte das Spiel vielleicht einfach einen Monat später an den Start bringen sollen und keine gefühlte Alpha-Version. Zumal für den normalen Nutzer nirgends erkennbar ist, dass die bisherige Android-App vielleicht nicht mal annähernd fertig ist, was nämlich einfach nirgends erwähnt wird. Lediglich der erfahrene Nutzer erkennt es an der Versionsnummer 0.x.

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(via Niantic)