Preise runter: Polestar will in seinen Elektroautos auf günstigere LFP-Akkus setzen

Polestar Formula 2030

Polestar tritt bei seinen Elektroautos auf der Stelle und kommt mit dem Wachstum nicht voran, also muss man sich für die nächsten Jahre ein paar neue Wege überlegen, um das endlich wieder zu ändern. Günstigere Modelle könnten ein Weg sein.

Obwohl man den Wechsel auf LFP-Akkus derzeit angeblich aufgrund klimaneutraler Fahrzeuge in Betracht zieht, dürfte der Hintergrund doch auch ein anderer sein. Das ist natürlich spekulativ, aber der Einsatz der LFP-Akkus liegt auch aus anderen Gründen auf der Hand und das sind sicherlich Preise sowie Verfügbarkeit.

Stand heute hat Polestar ein Wachstum beim Absatz von minimalen 0,6 Prozent und die Bruttomarge bei den Autos ist sehr deutlich negativ, das Unternehmen macht also weiterhin Verluste.

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Zwei Modelle, die vom günstigeren Akku profitieren könnten

Polestar ist im Kern ziemlich stark chinesisch durch den Mutterkonzern Geely. Und weil Geely ein großer Abnehmer der LFP-Akkus ist, könnte auch Polestar hier von niedrigeren Preisen profitieren. Nach außen verkauft Polestar diese Überlegungen als bessere Chancen für eine klimaneutrale Herstellung.

Polestar 2 und 7 Teaser

Fest steht jedoch, dass die kommenden Modelle Polestar 2 und Polestar 7 mit dem Preis überzeugen müssen. Vor allem der 7er ist als günstigerer Mittelklasse-SUV geplant, dennoch will die schwedische Automarke natürlich eine gute Marge realisiert bekommen. Und auch ein neuer Polestar 2 sollte beim Preis nicht gerade durch die Decke gehen.

Aktuell setzt Polestar allein auf den NMC-Akku, doch immer mehr europäische Hersteller verwenden zumindest bei günstigeren Ausgaben ihrer Fahrzeuge die LFP-Technologie. Anders bei den Chinamarken, die fast nur auf LFP setzen und damit sogar Flash-Charging anbieten, womit die Autos in unter 9 Minuten geladen werden können (auch der Polestar-Mutterkonzern).

Wenn man die LFP-Technologie verwendet, dann sicherlich mit dem Bezug über Geely oder deren Verbindungen. China hält derzeit wohl ca. die Hälfte der Patente für diese Akku-Technologie. LFP-Kathodenmaterialien und deren Vorprodukte werden aktuell fast ausschließlich aus China bezogen, die Abhängigkeit bei diesem Thema ist immens, was man jedoch auch als Vorteil nutzen kann. (via EVs)

SmartDroid.de als Quelle bei Google

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