Polestar könnte eine der ersten „europäischen“ Marken sein, die schon in den nächsten Jahren nur noch Elektroautos mit 800 Volt Plattform im Sortiment haben. Derzeit ist das noch nicht so, unter anderem sitzt der Polestar 2 auf 400 Volt. Das soll sich ändern, wenn die nächste Generation kommt.
Der Polestar 2 war für die Marke wichtig und ein Aushängeschild, doch das gesamte Auto und die integrierte Technik sind in die Jahre gekommen. Das reicht nicht mehr, um gegen CLA, C-Klasse Elektro oder BMW i3 anzukommen, immerhin geht es auch bei der „schwedischen“ Limousine erst ab 58.000 Euro los.
Für eine deutlich bessere Ladeleistung, mehr Platz im Innenraum und höhere Effizienz auf der Straße, muss Polestar das Auto in den kommenden Jahren auf eine neue Plattform stellen und genau das wird wohl passieren. Es wird dann auch deutlich weniger Verwandtschaft zu den Volvo-Modellen geben.
SmartDroid.de bei Google folgenDer bisherige 2er steht auf einer älteren Mischplattform von Volvo und Geely, wodurch Vorteile reiner Elektroautos nicht ausgespielt werden können, etwa beim Platzangebot im Innenraum.

Polestar hatte noch nicht konkret über die verwendete Plattform der neuen Generation geredet, aber es wird den endgültigen Wechsel von der früheren Volvo-Grundlage auf eine vollelektrische Bauweise geben und das bringt unter anderem den Wechsel auf 800 Volt mit. Mindestens 300 kW Ladeleistung sind zu erwarten, beim Polestar 3 gibt es zum Beispiel zwei Ausführungen mit 310 bzw. 350 kW.
Auch im Bereich der Software-Architektur ist einiges zu erwarten, da geht Polestar dann noch deutlich mehr in die Richtung des softwaredefinierten Autos. Somit sind im Grunde genommen alle Funktionen, vom Fahrwerk bis zum Lenkrad und Licht, über OTA-Updates im Nachhinein updatefähig. Das Infotainment und der Tachobildschirm setzen auf Android Automotive.
Für Kunden könnte der technische Aufstieg und eine größere Karosserie bedeuten, dass der Polestar 2 in der Preisklasse noch etwas nach oben rückt. Günstiger wird die Marke erst mit dem geplanten Polestar 7, das soll dann ein SUV-Volumenmodell für die breite Masse werden. (via Autoweek)
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