Halt, stopp! Jetzt nur nicht jubeln, denn das heutige Urteil ist nicht damit gleichzusetzen, dass nun alle bisher – möglicherweise – durch die GEMA gesperrten Videos auf YouTube frei sind. Im Gegenteil, die GEMA hat vor Gericht gegen Google bzw. YouTube gewonnen. So darf der bisherige Hinweis nicht mehr angezeigt werden, denn die Hinweise auf […]

Halt, stopp! Jetzt nur nicht jubeln, denn das heutige Urteil ist nicht damit gleichzusetzen, dass nun alle bisher – möglicherweise – durch die GEMA gesperrten Videos auf YouTube frei sind. Im Gegenteil, die GEMA hat vor Gericht gegen Google bzw. YouTube gewonnen.

So darf der bisherige Hinweis nicht mehr angezeigt werden, denn die Hinweise auf YouTube bei gesperrten Videos schieben Prinzipiell der GEMA die Schuld in die Schuhe. Das ist aber nicht richtig bzw. rechtswidrig, wie heute ein Gericht entschieden hat. Letztlich können sich die Parteien nicht einigen, doch der Schriftzug stellt eine „absolut verzerrte Darstellung der rechtlichen Auseinandersetzung zwischen den Parteien zu Lasten der GEMA“ dar.

Noch ist das Urteil nichts rechtskräftig, sicherlich wird es das aber. Denn unterm Stricht steht Aussage gegen Aussage. Zumal man erwähnen muss, dass sich andere Dienste wie VEVO ja auch mit der GEMA geeignet haben. Die Schuld mit Sicherheit also auch bei YouTube bzw. Google gesucht werden kann.

Nun gut, schöner wäre ja, wenn die gesperrten Videos irgendwann auch mal frei verfügbar sind, so wie das bei anderen Plattformen eben auch klappt.

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(via PM GEMA, mobiFlip)

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.

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