Renault Twingo mit kleinem Akku: Autobahn wird zur Schleichfahrt

Renault Twingo E-Tech 2

Es wächst die Auswahl an kleinen Elektroautos. Den Anfang in Europa von den ganz großen Namen macht dabei der Renault Twingo Elektro, bevor 2027 von VW der ID Every1 folgen wird. Wie schlagen sich die elektrischen Kleinstwagen auf der Langstrecke?

Das ist sicherlich derzeit noch das größte Problem, denn bei derart kleinen Akkus (27 kWh in diesem Fall) ist es der entscheidende Kompromiss. Für den Verkehr innerorts perfekt, aber auf der Autobahn kann das ein Problem werden. Ein weiterer Autobahntest zeigt, dass man mit dem Twingo nicht allzu schnell fahren sollte und dann etwas Zeit mitbringen muss.

In diesem Fall konnte man bei sommerlichen Temperaturen den Verbrauch auf der Autobahn sogar unter 12,5 kWh drücken, etwas weniger als bei einem Test vor wenigen Wochen. Das Problem ist, dass sich hier auf 110 km/h beschränkt wurde, damit schwimmt man in Deutschland im besten Fall nur auf der Spur ganz rechts mit, muss aber halt ständig LKWs überholen.

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In diesem Fall sind die Kollegen mit 9 Prozent an die Ladesäule gefahren und das nach einer Strecke von 189 Kilometern. Wenn wir aufrunden, dann sind gut 200 Kilometer mit dem Twingo Elektro auf der Autobahn möglich. Da passen aber Temperatur, kein Regen oder stärkerer Gegenwind. In Herbst und Winter sieht das daher sicherlich ganz anders aus.

Geladen hat der Twingo am 150 kW Lader in rund 28 Minuten von 9 auf 80 Prozent. Wenn man also doch mal deutlich weiter fahren muss, dann kann das zur Geduldsprobe werden. Mit den 80 Prozent Akku kommt man dann natürlich nicht so weit wie mit den 100 Prozent vom ursprünglichen Start und dann es geht schon wieder deutlich eher raus an den Lader.

Ich würde nicht mal sagen, dass die Reichweite hier das große Problem ist, sondern viel mehr die Ladezeit. Einen Verbrenner-Kleinwagen hat man halt sehr schnell wieder voll und es geht weiter, dagegen stinkt der Stromer aktuell noch ab.

SmartDroid.de als Quelle bei Google

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