Samsung hat sich in den vergangenen Monaten ausreichend Gedanken über das Note7 gemacht, jetzt plant man den Verkauf von generalüberholten Modellen. Samsung gibt zum Montag bekannt, dass man nun mehrere Wege gefunden hat, wie man die Galaxy Note7-Geräte recyclen kann. Unter anderem auch damit, generalüberholte Geräte wieder zum Kauf anzubieten. Gemunkelt wurde das schon länger.

Hier muss man allerdings zahlreiche Hürden nehmen, denn es muss eine Nachfrage geben, Händler und Provider müssen daran interessiert sein und letzten Endes haben diverse Behörden auch noch ein Wörtchen mitzureden. Immerhin ist es kein Schnellschuss, bereits im Oktober wurde das Note7 komplett vom Markt genommen. Denkbar sind für überarbeitete Geräte kleinere Akkus, die nicht auf den letzten Millimeter ins Gehäuse gepresst werden.

Kann man keine generalüberholten Geräte anbieten, wird man daraus einzelne Module weiterverwenden. Unter anderem hat man ein paar Millionen Kameramodule erster Güteklasse „übrig“, auch Unmengen an Mainboards mit Prozessoren, Arbeitsspeicher und Datenspeicher liegen quasi ungenutzt rum.

Werden Geräte also nicht verwendet, zerlegt man sie in ihre Einzelteile. Weiter nutzbare Module sollen auch wirklich wieder eine Verwendung finden. Zuletzt muss man dann bei bestimmten Bauteilen noch die Metalle extrahieren und das möglichst auf eine umweltfreundliche Art.

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[via Samsung, The Verge]

  • Mark-Ingo Thielgen

    Hui! Auf ins nächste Fiasko mit dem Unglücksgerät.

    Wie schlecht muss es Samsungs Mobilsparte gehen, wenn sie solche eine Aktion nötig haben?

    • Sei lieber froh, dass die es so machen, statt den Schrott einfach irgendwo in der Umwelt abzuladen.

      • Mark-Ingo Thielgen

        Der wahre, gefährliche Schrott dürften aber eben gerade die alten Akkus sein. Den Rest bekommt jede gute Müllverbrennungsanlage klein.