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Sprachnachrichten sind das Telefonat von heute

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

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Früher hat man noch Dinge direkt geklärt, mit einem Telefonat. Heute sieht das anders aus, wir schreiben extrem viele Textnachrichten über Messenger-Apps. Trotzdem bleibt das Telefonat wichtig, heute nur in einer anderen Form. Sprachnachrichten haben die klassische Telefonie im Alltag vieler Leute längst abgelöst, wofür es auch durchaus gute Gründe gibt. Man kann viele Informationen hineinpacken, der Empfänger muss diese aber nicht in Echtzeit aufnehmen und verarbeiten.

Zudem bekommt man über eine Sprachnachricht weiterhin Emotionen überliefert, das ist bei normalen Textnachrichten schon eher schwierig. Deswegen kommt bei einer Umfrage der Bitkom auch heraus, dass über 73 Prozent der Leute im Alter von 14 – 29 mindestens hin und wieder auf Sprachnachrichten setzen, über 50 Prozent der Nutzer im Alter von 30 bis 64 tun das ebenfalls.

Nachteile gibt es aber auch, man erkennt sie in den Straßen am vor den Mund gehaltenen Smartphone. Es wird viel und laut geredet, nur eben mit dem Smartphone. Es wird auch viel, meist deutlich für andere Mitmenschen hörbar, wiedergegeben, was mich persönlich manchmal sehr nervt. [via/Quelle]

2 Kommentare

2 Comments

  1. Phil

    22. Mai 2018 at 19:37

    Jeder hat ne flat und keiner telefoniert mehr… Es ist echt verrückt :-) teilweise werden Anrufe regelrecht als übergriffig empfunden.
    Aus meiner Erfahrung ruft die Generation 50plus und älter lieber an anstatt Nachrichten oder Sprachnachrichten zu schreiben. Die kommen aus einer Zeit, als es noch nicht selbstverständlich war überall telefonieren zu können. Vielleicht deswegen?

    • Denny Fischer

      Denny Fischer

      23. Mai 2018 at 08:22

      Tja, so ist das heute eben. Ich hätte auch nichts dagegen, wenn wir uns wieder mehr auf wichtige Dinge kontrollieren, statt nur Bullshit zu teilen.

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