US-Staat bringt Googles Gemini-KI kostenlos ins Klassenzimmer

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Bild: Midjourney

Google und das Utah State Board of Education (USBE) bringen Gemini for Education an alle öffentlichen Schulen im US-Bundesstaat Utah. Ab dem Schuljahr 2026/2027 sollen rund 680.000 Schülerinnen und Schüler sowie etwa 28.000 Lehrkräfte die KI-Werkzeuge kostenlos nutzen können. Darin ist unter anderem das durchaus praktische Tool NotebookLM enthalten.

Der Zugang steht zwar landesweit offen, die Einführung bleibt aber freiwillig. Über den Einsatz entscheiden die einzelnen Schulbezirke und Schulen selbst.

Werkzeuge für Lehrkräfte und Schüler

Für Lehrkräfte ist Gemini vor allem als Hilfe bei der Vorbereitung gedacht. Die KI soll Aufgabenblätter und Bewertungsraster erstellen, Unterrichtsgespräche zusammenfassen und Verwaltungsaufgaben übernehmen.

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Schüler sollen sich komplexe Themen erklären lassen und Projektideen sammeln. Über die Funktion Guided Learning führt Gemini Schritt für Schritt durch ein Problem, statt nur eine fertige Antwort auszugeben. Beim Datenschutz verspricht Google, dass Inhalte privat bleiben und nicht für das Training der Modelle verwendet werden.

Fachleute sehen den Trend gemischt

Unabhängige Stimmen beurteilen KI im Klassenzimmer zurückhaltender. Die US-Denkfabrik Brookings warnt in einem Bericht vor einer Abhängigkeitsspirale, in der Lernende ihr Denken an die Technik auslagern. In einer Umfrage der US-Bildungsorganisation College Board fürchten 87 Prozent der Schulleitungen einen Rückgang des kritischen Denkens.

Dazu kommt die Bindung an einen einzelnen Anbieter. Kostenlose, tief integrierte Werkzeuge senken die Hürde, machen Schulen aber langfristig abhängiger von Googles Ökosystem. Ob die KI hilft oder schadet, dürfte vor allem von der Umsetzung vor Ort abhängen.

Wie heikel der Datenschutz im Schulkontext ist, zeigte sich in Europa bereits. In Dänemark untersagte die Datenschutzbehörde 2022 der Gemeinde Helsingør den Einsatz von Google Workspace und Chromebooks an Schulen, weil sich Google vorbehielt, Daten auch außerhalb der EU zu verarbeiten.

Wie fändet ihr so eine Kooperation an deutschen Schulen?

SmartDroid.de als Quelle bei Google

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