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Virtual Supermarket: erstes lokales Geschäft ohne reale Produkte eröffnet

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Wow, in Südkorea hat unser Leben eine Dimension erreicht, die nunmehr nicht nur eine unwirkliche Zukunftsvision ist, sondern ab sofort in der Realität genutzt werden kann. So hat eine große Discounter-Kette nun in einer Subway-Station eine neue „offene“ Filiale eröffnet, die allerdings nicht den anderen Filialen des Unternehmens gleicht, denn sie hat keine realen Produkte in den Regalen. Das klingt komisch, könnte aber die Zukunft sein, wenn moderne Technik, das Internet und der reale Einzelhandel aufeinandertreffen. In diesem Shop gibt es nur noch eine Art Leinwände mit den üblichen Discounter-Produkten in Lebensgröße, dazu einen scannbaren Barcode. Mittels der entsprechenden Android-App wird der Barcode des gewünschten Produktes gescannt, zum Schluss kann man bezahlen und die Produkte werden an die gewünschte Adresse geliefert.

Man verlässt also zum Shopping nach wie vor das Haus, muss allerdings keine Einkäufe mit sich herumtragen oder in Schlangen an den Kassen anstehen. Zugegeben, diese Geschichte klingt auch für einen Geek wie mich noch etwas sehr abgedreht, ist aber doch irgendwie ganz geil. Denn prinzipiell könnte man so zum Beispiel auch große Plakatwerbung als werbender Händler wesentlich effektiver nutzen, da ein interessierter Kunde das Produkt theoretisch direkt beim Betrachten des Plakats auch kaufen kann, ohne dafür das Geschäft besuchen zu müssen. (via)

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7 Kommentare
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7 Comments

  1. Jens

    23. Juli 2012 at 16:51

    Sachen gibt es, hoffentlich bleibt Deutschland damit verschohnt. Ich will meine Produkte sofort nicht noch auf den Paketdienst warten!

    • Denny Fischer

      23. Juli 2012 at 17:08

      Nicht jedes Geschäft soll so sein, das wäre natürlich blöd. Aber ein paar wichtige Dinge für den Haushalt einkaufen, während man auf die U-Bahn wartet, ohne das ganze Zeugs dann aber mitschleppen zu müssen? Das fände ich ziemlich cool.

  2. Stephan

    23. Juli 2012 at 16:57

    Wohl die logische Erweiterung der Monster-Lebensmittel-Automaten: http://www.wackyarchives.com/offbeat/self-superma… / http://www.kastner.at/kastner/webauftritt/conveni

  3. @Huggenknubbel

    23. Juli 2012 at 17:17

    Statt abscanen wäre doch NFC da weitaus besser. und eine Just in Time lieferung nach dem Bezahlen an einer Art kasse zum Auto könnte ich mir da schon vorstellen. Würde mir zumindest besser gefallen als ein Virtuell-reales Amazon^^

    • Denny Fischer

      23. Juli 2012 at 17:29

      NFC in Europa -> haha! :D …klar, NFC wäre besser, aktuell aber wohl noch zu wenig verbreitet.

  4. Stephan

    23. Juli 2012 at 17:20

    Rewe testet übrigens seit längerem (in dt. Großstädten) einen Service bei dem man zwar die realen Produkte im Supermarkt einkaufen muss, diese dann aber nicht selbst nach Hause transportieren muss, sondern den Einkauf über den haus-eigenen Lieferdienst am selben Tag, nach zeitlicher Absprache und wenn gewollt innerhalb einer Std., nach Hause geliefert bekommt. Also mit lange auf den Paketdienst warten ist da nix..

    Ich frage mich an der Stelle allerdings warum man nicht einfach ne App mit dem Produktangebot rausbringt über die dann direkt bestellt werden kann. So könnte sich der Anbieter die Kosten für die Stellflächen sparen und der Nutzer könnte egal von wo aus bestellen?!

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