BMW iX1 bekommt 800-Volt-Architektur — aber erst ab 2027

BMW iX3

BMW plant einen neuen iX1, der dann trotz seiner Klasse auf eine neue 800-Volt-Plattform umgestellt wird und stark von BMWs „Neuer Klasse“ profitieren kann. Geduld ist auf Kundenseite jedoch gefragt.

Mercedes hat es schon getan, Audi wird es nicht tun und BMW wird den Weg von Mercedes gehen. Mit dem Blick auf die drei Premiumhersteller fragt man sich natürlich schon: Was kommt an neuen Elektromodellen in den kommenden Jahren und wo stehen sie technologisch?

BMW: Erfolg durch Kontinuität

BMW war bislang führend, wenn es um die Absatzzahlen ging. Da wurde einfach sehr gut gemanagt, dass die neuen Elektroautos den Verbrennern sehr ähnlich sind, und das hat die Kunden angesprochen. Die meisten Kunden wollten keine komplett neuen Designs, keine komplett anderen Autos, wie es Mercedes teilweise gemacht hat (Bohnen-Look von EQE und EQS).

Mercedes: Die 800-Volt-Offensive

Aber jetzt hat Mercedes eine wirklich starke Strategie vorgelegt und ist als erster Premiumhersteller so weit, eigentlich alle Autos, die man im Angebot hat, auf die 800-Volt-Technologie umzustellen.

  • Der GLA EQ kommt 2026.
  • Der GLB EQ ist schon vorgestellt.
  • Der CLA EQ war die Premiere der neuen Plattform.
  • In diesem Jahr kommt dann auch die erste elektrische C-Klasse.

Generell geht es bei Mercedes etwas schneller voran als bei BMW. Dort kam der iX3 etwas später letztes Jahr und seitdem ist es schon wieder still geworden. Für 2026 verspricht BMW einen neuen i3 – das wird der erste vollelektrische 3er-BMW überhaupt sein.

Die „Neue Klasse“ lässt auf sich warten

Aber was ist eigentlich mit den Bestsellern? Da müssen wir gucken und finden einen BMW iX1 ganz vorne. Der elektrische kompakte SUV hat in den letzten Jahren echt viel verkaufen können, 2025 lag man auf Platz 7 in Europa vor Audi und Mercedes. Das aktuelle Problem ist: Wann kommt der Wandel zur 800-Volt-Technik?

Das wird passieren, denn auch hier kommt die „Neue Klasse“-Plattform zum Einsatz, allerdings müssen wir noch etwas warten. Der iX1 mit 800-Volt-Technologie sei erst für 2027 geplant; das haben Leaks aus internen Daten nun quasi bekannt gegeben. Das ist ein bisschen schade, dass wir jetzt so lange warten müssen, aber gut, so ist es nun mal.

Effizienz und Ladeleistung als Gamechanger

Der große Vorteil der 800-Volt-Technik und generell der neuen Antriebstechnologie sowie der neuen Batterie – alles, was BMW mit der „Neuen Klasse“ mitbringt – ist eine wesentlich höhere Effizienz, eine deutlich größere Reichweite und eine viel bessere Ladeleistung. Ob die Neue Klasse vollständig in den iX1 integriert wird, sei noch nicht bekannt.

Zum Beispiel schafft der iX3 mit seinem großen Akku 805 Kilometer nach WLTP-Standard. Das findet man in der SUV-Klasse in dieser Größe eigentlich nirgendwo anders, das ist schon sehr, sehr stark. Auch das Schnellladen mit bis zu 400 kW ist extrem – da muss man erst einmal die passende Ladesäule dazu finden. Genau solche Daten erwarten wir letztendlich eigentlich auch vom BMW iX1. Ob dort dann auch das 400-kW-Laden drin ist oder vielleicht auf 300 kW gedrosselt wird, bleibt abzuwarten. Aber selbst mit 300 oder 250 kW wäre das, wenn die Ladekurve passt, immer noch eine saubere Nummer.

Laut den Quellen zum iX1 gibt es auch aufseiten der Systemleistung was, bis zu 600 PS soll der neue iX1 M50 xDrive bei Allrad-Antrieb dann mitbringen. Die Basismotorisierung wird mit einem Heckantrieb auf maximale Reichweite ausgelegt sein. Unklar ist, was an Akku beim iX1 dann reinpasst. Aber die 400 bis 400 Kilometer, die man im Alltag für ausreichend hält, dürften auch beim iX1 überboten werden.

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