VW zeigt sich besonders in China gerade „etwas anders“ drauf, auch der neue ID. Unyx 08 hat ein komplett anderes Cockpit und unterscheidet sich von den deutschen Modellen deutlich.
Dass man bei Volkswagen in China stark auf die Kooperation mit dort ansässigen Unternehmen wie Xpeng setzt, enthüllt auch der Cockpit-Look des neuen Elektro-SUVs. Mal abgesehen davon, dass wir dort eine deutlich stärkere 800-Volt-Plattform bekommen, erinnert der Innenraum ebenfalls wenig an die uns bekannten ID-Modelle von VW.
Generell ist es gut, dass VW endlich und konsequent das bringt, was man in China sehen will. Dort ist das Auto kein reines Fortbewegungsmittel, es ist ein hochmodernes Wohnzimmer auf Rädern. Deshalb packt man hier mehrere große Bildschirme rein, schon hinterm Lenkrad sind es 10,25″ und daneben im Zentrum sowie vor dem Beifahrer sind es jeweils rund 15″.

Das ist ein Anblick, den gibt es bei Volkswagen in Europa derzeit noch nicht, da müsste man hierzulande schon zu einem Porsche oder Audi greifen. Schön finde ich das jedoch nicht, ich persönlich würde besonders den zweiten Bildschirm für den Beifahrer auch in den kommenden Jahren unbedingt vermeiden wollen, wenn ich mir ein neueres Auto hole.
Trotz großer Bildschirm-Dominanz gibt es noch physische Elemente – außer für die Klima
Womit auch hier vielleicht nicht gerechnet hättet? Trotz der Menge an neuer Technologie integriert VW dennoch ein paar echte Schalter und Tasten, wo sie wirklich noch wichtig sind. Zum Beispiel am Lenkrad, hier gibt es einen reduzierten Look, aber haptisch fühlbare Walzen und Schalter. Gleiches gilt für die Türtafel zur Bedienung der Fenster.


Auch wenn der ID. Unyx 08 in dieser Form niemals zu uns kommt, so kann VW in Europa davon lernen, was VW in China gemeinsam mit Xpeng auf die Räder stellt. (via Carnewschina)
