Kostenbremse bei Samsung: Bauteile für Galaxy-Geräte zunehmend billig in China besorgt

Samsung Galaxy Hero

Bei einigen Geräten haben Hersteller wie Samsung immer noch etwas Spielraum, wenn es um die Beschaffungspreise geht. Samsung stellt aufgrund des aktuellen Drucks seine Lieferkette um und bezieht mehr Teile aus dem Ausland.

Für Hersteller wie Samsung drohen historische Premieren, die Smartphone-Abteilung könnte demnächst erstmals seit ihrer Gründung in die roten Zahlen rutschen. Der Markt ist in wenigen Monaten extrem kompliziert geworden, die Preise für einige Smartphone-Bestandteile schießen hoch und sie sind schwieriger zu kriegen.

Samsung bezieht mehr Smartphone-Bauteile nun aus China und nicht mehr Südkorea

Samsung reagiert mit mehr Beschaffung aus dem Ausland, im Galaxy A57 steckt jetzt ein OLED-Panel aus China und nicht mehr von einem eigenen Tochterunternehmen. Beim Galaxy Z Flip 7 hat man die Scharniere ebenfalls durch günstigere chinesische Ware ersetzt, berichten südkoreanische Medien.

Sogar bei den Galaxy S-Flaggschiffen hat sich Samsung für neue Lieferanten entschieden, hier sollen chinesische Produkte für einen Teil der Kameras zum Einsatz kommen. Besonders die bislang aus dem heimischen Südkorea bezogenen Bauteile werden nun woanders hergeholt, das geht wohl deutlich günstiger.

Ist das ein Problem für Kunden? Vielleicht erst einmal nicht, wenn die Qualität weiterhin stimmt. Ich denke, damit wird die ganze Sache stehen oder fallen. Wenn Samsung die Qualität halten kann, dürfte die Herkunft der Bauteile für die meisten nicht relevant sein. Verlierer gibt es vor allem in der südkoreanischen Industrie.

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