Google baut gerade sein Quick Share auf Android weiter aus, neben dem AirDrop-Support kommt nun außerdem ein weiterer Zwischenschritt hinzu.
Das mag auf den ersten Blick nervend wirken, aber soll der Sicherheit zuträglich sein. Zukünftig werden Dateien nicht mehr sofort übertragen, nur weil der Empfänger die Anfrage bestätigt. Eine weitere Bestätigung wird demnächst für Quick Share erforderlich sein.
Neu ist: Nachdem der Empfänger eine Dateianfrage angenommen hat, muss der Absender den Transfer nun durch ein erneutes Antippen des Gerätenamens aktiv starten. Es gibt also mehr Sicherheit auf beiden Seiten. Nur bei Geräten mit demselben Google-Konto entfällt dieser Schritt.
AirDrop-Support kommt auf weitere Geräte und Dateiversand an weitere Bestätigung geknüpft
Warum überhaupt diese Bestätigung? Einerseits ist der Empfänger geschützt, weil er den Empfang bestätigen muss. Andererseits ist auch aber auch der Absender geschützt, denn mit der doppelten Prüfung lässt sich sicherstellen, dass man auch wirklich den richtigen Empfänger ausgewählt hat.
Die Abfolge für Quick-Share-Übertragungen sieht mit der neuen Regel nun so aus:
- Absender wählt Empfänger aus.
- Empfänger muss Dateiempfang akzeptieren.
- Absender muss Dateiempfang starten.
Zugleich rollt Google gerade den AirDrop-Support für weitere Geräte im Android-Ökosystem aus, gerade für die Galaxy S26-Serie von Samsung und demnächst wohl auch für ältere Modelle der S-Reihe und dann noch auf Geräte anderer Android-Hersteller.
Ich selbst nutze hin und wieder AirDrop zwischen Google Pixel 10 Pro und Apple Macbook Air, was wirklich sehr gut funktioniert und sich anfühlt, als wäre das schon immer so gewesen. Ich hoffe, man bringt das AirDrop-Protokoll jetzt wirklich flott auf deutlich mehr Android-Geräte und braucht dafür nicht wieder Ewigkeiten.
