In den letzten zwei Jahren haben eigentlich alle großen Autohersteller dieser Welt ihre Elektroauto-Ziele für 2030 gecancelt oder zumindest stark zurückgefahren. Auch Kia, die viele neue Modelle für die kommenden Jahre planen und jetzt gerade auch wirklich sehr attraktive Autos vorgestellt haben, haben ihre Ziele mal wieder nach unten korrigiert.
Der Markt nimmt Elektroautos nicht so an, wie man sich das vor ein paar Jahren noch vorgestellt hat. Das bedeutet, Kia rechnet bis 2030 auf eine Million Einheiten, und das ist deutlich weniger als in den letzten Jahren angegeben wurde.
Und obwohl Kia davon ausgeht, dass man bis 2030 deutlich weniger Elektroautos verkaufen wird als man vor ein paar Jahren noch angenommen hat, will man fast vier Prozent Marktanteil im Segment der Elektroautos bis dahin innehaben. Das heißt, Kia rechnet sich durchaus große Chancen aus, dass die Elektroautos, die in den nächsten Jahren geplant sind, große Erfolge feiern werden.
Neue Modelle vom EV1 bis zum EV5
Gerade geht der EV2 an den Start, ein kompaktes Elektro-SUV, speziell für Europa entwickelt. Wir gehen davon aus, dass das Fahrzeug, das für 26.600 Euro startet, auch durchaus erfolgreich sein wird. Allerdings ist die Konkurrenz natürlich echt übel, denn mit VW, Skoda und Cupra legen jetzt die in Europa etablierten und heimischen Marken mit einigen spannenden neuen Elektroautos nach.

Kia plant allerdings für 2027 bereits erneut ein neues Fahrzeug zu bringen, das noch eine Preisklasse tiefer geht. Dann kommt der EV1, ein elektrischer Picanto-Nachfolger, der ebenfalls Kunden mit kleinerem Budget abholen soll. Und bis dahin hat man dann wirklich eine breite Palette verfügbar.
EV1, EV2, EV3, EV4 und EV5 decken da die komplette Einsteiger- bis Mittelklasse ab, was die Elektroautos angeht. Dennoch geht Kia davon aus, dass in den nächsten Jahren Hybridmodelle eine übergeordnete Rolle spielen werden, und verschiebt deshalb so ein bisschen den Fokus in der Palette für die kommenden Jahre.
Kia gibt aber nicht auf, will bis Ende 2027 auch das erste echte Software-Defined-Vehicle vorstellen, was die nächste Stufe der heutigen Fahrzeugentwicklung bedeutet. Bei einigen Herstellern heißt es, dass die Software künftig das ist, worum sich beim Auto alles drehen wird.
