VW baut um: Cupra entwickelt Technik für neue Elektro-Kleinwagen

Cupra Raval 2026 6

Seat hat eine besondere Rolle im VW-Konzern, obwohl die gleichnamige Automarke heute und in den kommenden Jahren kein eigenes Elektroauto anbietet. Aber die Seat-Werke sind umgerüstet, sie produzieren die Elektro-Kleinwagen von Cupra, VW und Skoda. Die Plattform unter diesen Autos soll von Cupra weiterentwickelt werden.

Cupra hatte schon bei den neuen Kleinwagen eine führende Rolle und der Raval wurde zuerst auf MEB+ präsentiert. Künftig wird das noch intensiviert. Zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte übernimmt Seat und Cupra sogar die technische Federführung für eine komplette Konzernplattform des Volkswagen Konzerns.

ID. Polo 4

Die spanische Tochter übernimmt schrittweise bis zum Ende des Jahrzehnts (2030) die Weiterentwicklung der elektrischen MEB21-Plattform. MEB21 basiert auf der MEB+ Matrix, mit einem Fokus auf einen kompakten Frontantrieb mit einem gewichtsreduziertem Layout durch eine reduzierte Anzahl an Bauteilen.

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Hintergrund ist, dass die spanische Region mit den Seat-Werken künftig der Knotenpunkt für bezahlbare Elektroautos aus dem VW-Konzern sein wird. Wobei das nicht die gesamte Wahrheit ist, denn der noch günstigere VW ID Every1 ist für 2027 geplant und wird in Portugal produziert. Allerdings bleibt der Kleinstwagen wohl alleine, da wird es nichts von Skoda oder Cupra geben.

VW will die sogenannte Core-Gruppe auf ein neues Level heben. Dazu gehören im Grunde genommen alle Marken unterhalb von Audi und Porsche, die den größten Anteil an den Verkaufszahlen haben. Allein dieses Jahr erscheinen mit ID Polo, Skoda Epiq, Cupra Raval und ID Cross vier neue Elektro-Kleinwagen.

In den kommenden Jahren muss VW noch schneller werden und mehr hochwertige Technologie in die günstigeren Modelle bringen, genau das machen nämlich die Chinesen und auch andere Europäer. Den Anfang machte man diesmal schon mit dem neuen Android-Infotainment, dem digitalen Schlüssel, Vehicle to Load und dem besseren Travel Assist.

SmartDroid.de als Quelle bei Google

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