Wear OS 7: Google bringt größtes Smartwatch-Update seit Jahren

Wear OS 7

Google kündigte für Android ab Version 17 ein großes KI-Update an, auch für Android auf Uhren gibt es ein monströses Update mit vielen Neuerungen in Form von Wear OS 7.

Google überholt ein paar Feature der letzten Jahre, so werden aus den Tiles nun Widgets. Grundsätzlich bleibt der Gedanke der Funktion ähnlich, der Nutzer kann auf entscheidende Funktionen seiner Lieblings-Apps schnell vom Zifferblatt aus zugreifen und muss nicht erst die jeweilige App öffnen.

Eckige Widgets für runde Bildschirme

Die neuen Widgets unterstützen zwei unterschiedliche Kartengrößen, die sich an den gängigen App-Formaten von Mobiltelefonen orientieren und die Design-Anpassung für die Smartwatch erleichtern. Soll heißen: Google macht es für App-Entwickler einfacher, um ihre Smartphone-Widgets auf Uhren anzubieten.

Kritisiert wird hierbei das Format, denn Wear OS ist inzwischen für runde Uhren ausgelegt und die neuen Widgets sind rechteckig gestaltet. Somit bleibt ein großer Teil des Bildschirms ungenutzt, obwohl Wear OS in den letzten zwei Jahren eigentlich sehr stark für runde Bildschirme optimiert wurde.

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Google optimiert auch einige andere Schnittstellen, um zum Beispiel die Akkulaufzeit um ca. 10 Prozent verbessern zu können. Zum Beispiel durch die Einführung von Live-Updates, die letztes Jahr auf Android-Smartphones gestartet sind und Live-Aktualisierungen von Apps auf dem Zifferblatt anbieten, zum Beispiel bei Lieferungen oder der Navigation.

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Gemini wird zunehmend fester Bestandteil von Wear OS

Außerdem werden tiefgreifende Schnittschnellen für Gemini eingeführt. Ausgewählte Smartwatches, die im weiteren Jahresverlauf auf den Markt kommen, werden mit der künstlichen Intelligenz Google Gemini ausgestattet, um proaktive Hilfestellungen zu leisten. Die Sprachsteuerung wird Aufgaben möglich machen, für die man bislang durch Menüs tippen musste.

Neu ist außerdem ein integrierter „Wear Workout Tracker“, das standardisierte Funktionen wie Herzfrequenzmessung und Mediensteuerung für Sport-Anwendungen bereitstellt. Solche Standard-Layouts kommen schon länger auch bei Android Auto zum Einsatz, etwa für Medienplayer-Apps.

Die ebenfalls überarbeitete Mediensteuerung erlaubt es Nutzern, das automatische Öffnen von Musik- und Video-Apps für jedes Programm einzeln auf der Uhr festzulegen. Kann man zum Beispiel für Spotify einschalten, für YouTube jedoch deaktiviert lassen, ich selbst würde keine Videosteuerung auf der Uhr benötigen.

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Die tiefere Gemini-Integration bringt auch die Task-Automatisierung mit, der Gemini-Agent kann also Aufgaben ausführen, zum Beispiel einen Warenkorb in einer App befüllen oder die Essensbestellung vorbereiten – darauf werden wir in Deutschland noch etwas warten müssen.

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