Volkswagen legt wieder deutlich mehr Wert auf die Qualität seiner Fahrzeuge, wobei sich inzwischen verschoben hat, woran eine hohe Qualität eigentlich festgemacht wird. Spaltmaße oder ungewöhnliche Geräusche, das war einmal. Heute müssen Infotainment (Software) und andere Punkte stimmen.
Nach der Kritik in den letzten Jahren hat die Qualität bei Volkswagen wieder einen höheren Stellenwert erhalten. Unter anderem ist die Qualitätssicherung bei den VW-Marken jetzt bereits „in den ersten Design-Entscheidungsrunden dabei“, was früher anders gewesen ist.
„Jetzt sitzen alle Entwickler der Marken alle zwei Wochen zusammen, um Themen qualitativ zu prüfen, bevor Entscheidungen finalisiert werden“, verrät der Qualitätschef des Konzerns im Gespräch mit Edison.
SmartDroid.de bei Google folgenDer ID.3 war zum Start ein schlechtes Beispiel für einen Volkswagen. Die wichtigsten Basics, dazu gehören ganz simple Elemente wie Knöpfe, Lautstärkeregler und weiche Oberflächen, sind damals dem Design zum Opfer gefallen. So wurde der ID.3 zwar optisch modern, ließ sich aber nicht gut bedienen.
VW hat mit den neuen Modellen und Facelift-Updates ab diesem Jahr alles neugemacht. Weiche Materialien und hochwertige Elemente sind in den ID Polo, ID.3 Neo und Co. zu finden. Es sind kleine Details, die dennoch einen großen Sprung bedeuten und wieder mehr Qualität in die Fahrzeuge bringen. Bei den Kunden kommt das sehr gut an.

Unter den neuen Sparprogrammen wird die Qualität übrigens nicht leiden, denn VW spart vor allem an der Komplexität. Bauteile sollten etwa nicht mehr in zig Varianten vorgehalten werden. Eine reduzierte Auswahl reduziert auch die Komplexität, die der Kunde ohnehin nicht mitbezahlen will. „Das Geld, das wir dort sparen, stecken wir in sichtbare Qualitäten.“
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