Laden beim Einkauf: Das Angebot in Deutschland wächst

Kaufland Ladestation

Foto: Kaufland

Schnellladen wird immer wichtiger, das sogenannte AC-Laden verliert an Bedeutung. Denn immer häufiger kann man auch beim Einkauf das Elektroauto schnell mit frischem Strom versorgen, ich mache das im Alltag fast nur über diesen Weg. Nach dem Einkauf ist das Auto „voll“.

Laut einer EHI-Studie sei der Ausbau bestehender Standorte wie Supermärkte wieder deutlich umfangreicher und habe an Dynamik gewonnen. Das liegt auch an neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen, die die Verfügbarkeit von Ladepunkten an neuen oder umfassend renovierten Nichtwohngebäuden festlegen.

Aber auch der Ausbau auf bereits bestehenden Nichtwohngebäuden mit über 20 Stellplätzen wird durch neue Gesetzte in den kommenden Jahren vorangetrieben. Dabei vergeben die Händler allerdings zu – meines Erachtens überraschenden – 50 Prozent ihre Stellplätze an externe Anbieter, welche die Ladestationen platzieren und betreiben.

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Derzeit ist der Anteil der „ultraschnellen“ Ladesäulen mit rund 33 Prozent noch recht niedrig, die direkt vom Handel selbst betreut werden. Aber in den kommenden Jahren soll sich das Verhältnis ändern, über 80 Prozent der geplanten Ladepunkte sind künftig auf Schnellladen ausgelegt. Da reden wir wohl von 150 kW und aufwärts.

Dass der Ausbau schleppend vorangeht, liegt unter anderem an den vielen beteiligten Parteien. Der Zeitraum von Beantragung durch den Ladeanbieter und der finalen Inbetriebnahme dauert im Schnitt wohl 10 Monate, besonders langwierige Prozesse im Austausch mit dem zuständigen Netzbetreiber halten dabei auf.

Das größte Problem für mich auf Kundenseite ist der Flickenteppich aus Ladeanbietern. Bei uns hat ein Globus derzeit eigene AC-Ladestationen, einen EnBW-Park und einen Allego-Park. Am Kaufland gibt es einen eigenen 50 kW Lader, am Lidl und Aldi kommen hier externe Anbieter zum Einsatz, vorm MediaMarkt steht der einzige E.ON-Lader der Stadt.

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