Derzeit verschmelzen die Grenzen zwischen China und Europa bei einigen Automarken, aber die chinesischen Entwicklungen schaffen es dennoch nicht immer zu uns. Während man bei VW angeblich darüber nachdenkt, gibt es von Peugeot erst mal die Absage.
Peugeot plant die Einführung von zwei neuen, großen Elektrofahrzeugen im Oberklasse-Segment, die speziell auf die Anforderungen des asiatischen Raums zugeschnitten sind. Dafür hat man sich mit Dongfeng zusammengetan. Die neuen Modelle sollen auch außerhalb von China angeboten werden, jedoch nicht überall.

Die bislang als Designkonzepte gezeigten Modelle sollen schon 2027 kommen. Ein großes SUV und außerdem ein großer Kombi. Obwohl beides auch durchaus in Europa gefragt wäre, will Peugeot die chinesischen Modelle nicht zu und bringen. Man habe die Modelle für Europa sogar dauerhaft ausgeschlossen, ohne Eventualitäten.
SmartDroid.de bei Google folgenPeugeot nutzt für die Fahrzeuge die technische Plattform, die Fahrzeugarchitektur sowie die elektrischen Antriebsstränge des chinesischen Partners. Das klingt so ähnlich wie bei einem Teil der Unyx-Modell von VW, die in den letzten Monaten in China erschienen sind. Aber anders als Peugeot soll jetzt sogar die Möglichkeit des Europa-Exports bestehen.
Peugeot hat für Europa eigenen Pläne und will abseits des neuen 208ers dazu bald mehr verraten.
Bei den französischen Kollegen verschwimmen die eingangs erwähnten Grenzen derzeit. Der neue Renault Twingo Elektro kommt zum Beispiel maßgeblich aus China. Dort hat man das Fahrzeuge entwickelt und nahezu die Hälfte der Bauteile sind chinesisch. (via Autocar)
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