Vom bisherigen Polygon-Konzept wird das Seriendesign des neuen Peugeot 208 natürlich stark abweichen, dennoch wird von dem elektrischen Kleinwagen ein enormer Sprung erwartet. Technisch könnte es ein echtes europäisches Highlight werden, wenn es auf der neuen Plattform steht.
Peugeot plant die Einführung der neuen STLA One-Plattform des Mutterkonzerns und das bedeutet den Sprung für Elektroautos auf 800 Volt. Das erste Modell von Peugeot soll der neue E-208 sein, der 2026 gezeigt wird, nächstes Jahr auf die Straßen kommt und ein Meilenstein werden soll, wie die Peugeot-Leute in Gespräch zu verstehen geben.
Es ist sein softwaredefiniertes Auto mit Steer-by-Wire-Lenkung, was man derzeit bei der Konkurrenz im Premium-Segment findet, wenn es überhaupt angeboten wird. Peugeot würde auf einen Schlag mit einem Kleinwagen wirklich ein Premium-Paket liefern können, wenn die Versprechungen im Vorfeld nicht alle etwas zu großzügig sind.
SmartDroid.de bei Google folgen
Ziel des Polygon ist, so heißt das 208er Konzept heute noch, neueste Technik und sehr viel Platz auf wenig Raum zu bieten. Das Bedürfnis der europäischen Kunden sei dahin groß. Deshalb gibt es hier den Mix aus dem Wegfall der Lenksäule, ein neues Armaturenbrett und der Radstand wird größer – das Fahrzeug bietet viel mehr Platz und muss dafür nicht wachsen.
Was besonders spannend ist: STLA One ist 800 Volt-fähig, damit sind die Stellantis-Marken bei den Volumenmodellen eher dran als die VW-Marken oder Renault. Tatsächlich sieht es danach aus, dass der Peugeot 208 den Anfang macht und dadurch unter anderem ein deutlich schnelleres Laden ermöglicht.

Durch den verlängerten Radstand würden außerdem größere Akkus selbst in diesen Kleinwagen passen. Da bin ich nun äußerst gespannt, was wirklich möglich ist. Stellt euch Ladezeiten von 15 Minuten vor und über 500 Kilometer Reichweite nach WLTP, das wäre doch für einen elektrischen Kleinwagen ein Traum. (via Autoexpress)
