Großer VW-Neustart bei Software: Erstmals im ID Every1 ab 2027 integriert

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In den letzten Jahren hatte sich Volkswagen bei der Software heftig vergaloppiert und musste nach den Umstrukturierungen erst mal wieder aufräumen. Cariad stand dabei immer wieder im Fokus. Nun gibt es eine neue Aufgabe und einen neuen Campus.

Ein neuer Standort für Cariad sorgt schon einmal dafür, dass die Entwicklungen rund um Künstliche Intelligenz nun an einem einzigen Standort stattfinden. Dafür zieht man die Kompetenzen aus ehemals 7 einzelnen Niederlassungen an einen gemeinsamen Standort, und zwar an den neuen Campus in Berlin.

VW beschäftigt dort rund 1.000 Entwickler, die für digitale Lösungen zuständig sind, um für VW die Entwicklungszyklen zu beschleunigen und Ausgaben in diesem Bereich zu senken. Ein erstes Produkt vom „neuen“ Cariad“ wird schon 2027 in einem fertigen Auto stecken, gab das Unternehmen außerdem bekannt.

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KI kommt bei VW im Auto zum Einsatz und zwar für Dinge wie Umgebungsverarbeitung für autonomes Fahren und natürlich für die Sprachassistenten. Der neue Cariad ADAS Stack für das automatisierte Fahren wird erstmals im ID Every1 stecken, dem 20.000 Euro Elektroauto mit Rivian-Architektur.

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VW hat zugleich einen neuen digitalen Assistenten entwickelt, der für Aufgaben wie Routenplanung zuständig ist und erstmals im Porsche Macan und Cayenne Electric steckt. Cariad ist vielleicht nicht mehr für „alles“ zuständig, steckt aber in neueste Modellen des Konzerns und spielt eine wichtige Rolle.

Nachdem der Laden komplett umgekrempelt wurde, sind für Cariad immer noch über 5.000 Leute in Deutschland, China und USA angestellt. Man hat das grundlegende Ziel eigene Software in die Autos zu bringen von Herbert Diess (Ex-VW-Chef) also weiterverfolgt, aber der Ansatz ist heute anders.

Mit dem neuen ID Every1 feiert VW eine große Premiere. Auch wenn der Preispunkt von 20.000 Euro für Elektroautos wichtig ist, liegt der Fokus deutlich mehr auf alles unter dem Blechkleid. Es wird das erste Software-definierte Auto von VW sein auf Basis einer Rivian-Architektur. Wenige Supercomputer statt 100 Steuerteile.

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