Geely startet in Deutschland durch und das nicht mehr nur mit den zahlreichen Submarken wie Zeekr, Volvo, Smart und Polestar, sondern jetzt auch mit dem eigenen Namen. Den Anfang macht unter anderem der Geely E5, ein elektrisches SUV im typischen VW-Segment.
Zumindest sind die technischen Daten auf VW-Niveau, darunter die maximale Reichweite von 475 Kilometern, die Beschleunigung von 7,6 Sekunden und die nicht so starken Werte an der Ladesäule (ca. 30 Minuten bis 80 Prozent und maximal 135 kW).

Wie will man an die Kunden ran, wenn der Name unbekannt ist? Unter anderem mit guten Preisen und dem lokalen Handel. Man hat bereits ein Netz aus zehn Vertriebspartnern und es wird weiterhin wachsen. Online gibt es die Fahrzeuge auch. Bereits bis 2028 will Geely über 11 Fahrzeugtypen mit dem eigenen Emblem anbieten können.
SmartDroid.de bei Google folgenDer Einstiegspreis für das rein elektrische Modell E5 liegt bei 37.990 Euro, wobei monatliche Finanzierungsraten ab 249 Euro bei einem Zinssatz von 0,99 Prozent angeboten werden. Serienmäßig gibt es bereits Vollausstattung, das ist ein großer Unterschied zur typisch deutschen Aufpreispolitik. Mich spricht man damit an, diesen Weg geht auch Tesla.
Die Geely-Leute geben sich jedenfalls in Mediengesprächen wie bei Elektroauto-News zuversichtlich, dass das gebotene Paket passt und überzeugen kann. Man will jedoch nicht auf Krampf die günstigste Marke sein, wobei das inzwischen viele von sich sagen, die trotzdem recht günstig daherkommen.
Weil bei Geely die Vollausstattung der Standard ist, nicht die Option. 5 Sterne Euro NCAP, 5 Sterne ANCAP, 8 Jahre Garantie inklusive Traktionsbatterie, und eine Ladekurve die in der Praxis über den angegebenen Werten liegt – wir nennen 135 kW DC, weil wir das verifiziert haben, nicht weil es gut klingt. Wir werden nicht das schnellste oder rasanteste sein. Aber die Summe der Einzelteile – das ist unser Argument. Und das hält.
Der neue EX2 ist das nächste Geely-Modell für Europa, ein eher kleines Modell für den urbanen Raum.
