WhatsApp will euch locken: Hinter den Benutzernamen steht ein anderes Ziel

WhatsApp Hero

Man hat bei WhatsApp bald 20 Jahre nach Gründung erkannt, dass die Rufnummer ein sehr persönliches Detail ist und das nicht mit jedem geteilt werden sollte. Nun kündigt das Unternehmen offiziell an, noch dieses Jahr Benutzernamen als Option einzuführen. Wir vermuten jedoch einen anderen Grund.

In den kommenden Wochen wird die Reservierung starten, dann kann man als Nutzer den gewünschten Nutzernamen schon einmal vorab für sich reservieren. Da muss man schnell sein. WhatsApp hat derart viele Nutzer (ca. drei Milliarden), die besten Namen könnten schnell vergeben sein. Oder sind jetzt schon weg.

Das liegt daran, weil man für WhatsApp keine Nutzernamen verwenden kann, die auf anderen Meta-Plattformen vergeben sind. Es bleibt euch maximal das Verbinden von WhatsApp mit anderen Meta-Diensten wie Instagram und Facebook. Genau das dürfte eigentlich das Ziel hinter dieser Neuerung sein, nämlich eine bessere Verknüpfung eurer Daten.

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WhatsApp Nutzernamen Registration

Festlegen kann man einen Nutzernamen in den Account-Einstellungen in der App, wenn das Feature für euch verfügbar ist.

Ist das Benutzernamen-Feature später mal für alle live, kann man den Nutzernamen mit anderen teilen und darüber Kontakt aufnehmen.

Der große Vorteil ist, dass man Kontakte künftig einfach blockieren kann, wenn man nichts mehr miteinander zu tun hat. Weil man nicht die Rufnummer teilte, bleibt dann auch keine andere Kontaktmöglichkeit.

Außerdem heißt es: „Wir haben mehrere Schutzschichten implementiert: Benutzernamenschlüssel begrenzen, wer Sie erreichen kann, wir begrenzen, wie viele neue Personen ein Konto kontaktieren kann, und unsere Systeme erkennen und blockieren Missbrauchsmuster.“

WhatsApp ist gerade nicht die einzige Firma, die Sicherheit und Privatsphäre als verschleierten Grund nennt, um Neuerungen einzuführen – siehe Amazon.

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