Peaq und i3 laufen vom Band: Skoda und BMW starten in neue Elektro-Ära

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Für zwei europäische Hersteller und Marken unter deutscher Führung startet der nächste große Meilenstein in ihrer jeweiligen Elektro-Ära. Skoda bringt mit dem Peaq sein bislang größtes Modell auf den Markt, während BMW mit dem i3 eines der wichtigsten Modelle der Marke endlich vollelektrisch anbietet.

Bei beiden Marken und Modellen ist jetzt die Produktion der Serienfahrzeuge gestartet. BMW hatte für den i3 sogar die Bestellbücher eher geöffnet, weil die Nachfrage nach der elektrischen Limousine so groß gewesen ist. Die zunächst verfügbare Ausstattung glänzt mit 906 Kilometern Reichweite nach WLTP und lädt über 400 kW schnell.

Da bin ich echt gespannt, wie sich das Serienauto in den bekannten Langstreckentests beweist. Es hätte aufgrund der Reichweite das Potenzial einige Chinesen deutlich zu schlagen. Aber da reden wir hier auch von über 100 kWh Batterie unter dem Blechkleid, das ist schon eine enorme Hausnummer. Dafür ist der i3 im Vergleich zum klassischen 3er sogar deutlich länger geworden.

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Apropos groß, das gilt auch für den Skoda Peaq, denn das Siebensitzer-SUV ist das bislang größte Fahrzeug der VW-Marke. Auch dieses neue Elektroauto gilt gewissermaßen als Hoffnungsträger, wobei Skoda gute Jahre hatte und weniger hoffen muss als andere Automarken. Nicht mal 650 Kilometer Reichweite nach WLTP und nur 400 Volt Plattform, da reden wir aufgrund der Preisklasse von ganz anderen Eckdaten.

Skoda Peaq

Komplett unterschiedlich wie diese beiden Autos, ist aktuell außerdem die Strategie beider Marken. Während man bei BMW sukzessive die bekannten Modelle auf Elektro umstellt, hat Skoda bislang kein einziges klassisches Modell des Portfolios umgestellt und nur gänzlich neue Modelle eingeführt. Beides kann funktionieren, das untermauern die Zulassungszahlen.

Unterm Strich ist wichtig, dass die europäischen Marken vor allem die chinesischen Konkurrenten ausstechen können. Sie müssen frühere Stärken in die heutige Zeit transferieren und nicht blind neuen Standards aus China hinterherrennen. Im VW-Konzern hat man das insofern begriffen, indem die Bedienung im Innenraum wieder mehr an europäische Kunden angepasst wurde.

SmartDroid.de als Quelle bei Google

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