Gute Elektroautos reichen nicht: BMW rutscht in die Krise und bleibt technologieoffen

BMW iX5

BMW ist beweist das Gegenteil zur Kritik vieler Elektroauto-Gegner, denn Autohersteller können in Europa sehr wohl technologieoffen sein. Den neuen X5 gibt es mit allen Antrieben. Nur werden Diesel oder Wasserstoffautos nicht (mehr) gekauft. Dennoch hält BMW daran fest und rutscht wie alle anderen europäischen Automarken in eine Krise.

BMW hat bei seinen Elektroautos sehr viel richtig gemacht, dennoch hängt man technologisch hinter den Chinesen teilweise zurück. 400 kW schnelles Laden klingt für uns erst mal gut, aber in China laden immer mehr Autos mit über 500 kW und Marktführer wie BYD bringen längst über 1.000 kW in immer mehr Fahrzeuge. Unter 4 Minuten für 70 Prozent werden bald Standard.

China ist für BMW zunehmend ein Problem, aber auch die Handelsschranken in den USA belasten den Autohersteller aus Bayern. Der Konzern rutscht trotz guter Autos in die Krise und muss seine Modellpalette der nächsten Jahre überdenken, plant außerdem einen großen Stellenabbau. Eine hauseigene Alternative zur G-Klasse, auch Audi soll an so etwas arbeiten, sei vorerst auf Eis gelegt.

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BMW steht vor derselben Herausforderung wie einige andere aus Europa. Elektroautos wachsen in Europa massiv, während man in China gegen die heimische Konkurrenz chancenlos ist und in den USA wollen die Leute derzeit eher Verbrenner. Dass man jedoch jeden Markt bedienen will, scheint mir langsam aussichtslos und gelingt den europäischen Marken immer weniger.

Aber auch in Europa wird es schwieriger, denn die chinesischen Marken wie BYD und Xpeng machen sogar den deutschen Premium-Herstellern das Leben schwer. Teilweise mit sehr hochwertiger Ausstattung zum absoluten Kampfpreis. In meinen Augen ist das nur eine Frage der Zeit, bis auch der typische Mercedes oder BMW-Käufer mal guckt, was die „Unbekannten“ zu bieten haben. (via Autocar)

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