Google Sheets: Gemini baut aus euren Tabellen kleine Apps

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Bild: Google

Tabellen sind stark darin, Daten zu halten, und schwach darin, sie zu zeigen. Mit Sheets Canvas legt Google eine zweite Ebene über die Zellen, die Gemini nach einer Beschreibung in normaler Sprache zusammenbaut.

Sheets Canvas ist keine Kopie, sondern ein eigener Tab, der in beide Richtungen schreibt. Verschiebt ihr dort eine Aufgabenkarte, wandert die Änderung in die Zeile. Korrigiert ihr die Zeile, ändert sich die Karte.

Angelegt wird die Ansicht über die Gemini-Seitenleiste mit „Create canvas“. Layout, Design und Funktionen lassen sich danach per Prompt umbauen. Google demonstriert das an einem Kanban-Board, einem Finanz-Dashboard mit Szenarien und einem Whiteboard mit Haftnotizen.

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Die Funktion läuft ausschließlich im Web, außerdem muss die Kontosprache auf Englisch stehen. Privat setzt sie Google AI Pro oder Ultra voraus und ist dort bereits freigeschaltet. Beruflich gilt Workspace Business oder Enterprise in den Stufen Standard und Plus, dazu die Zusätze Google AI Pro for Education und AI Expanded Access. In diesen Domains läuft die Verteilung seit dem 10. August, bei Scheduled Release ab dem 31. August. Wie viele Canvas jede Person anlegen darf, begrenzt Google zusätzlich.

Den Canvas-Modus kennt ihr aus der Gemini-App, wo er Infografiken und kleine Web-Apps erzeugt. Dort bleibt das Ergebnis ein Artefakt, hier schreibt es in die Quelldatei zurück.

Bewähren muss sich das an gewachsenen Tabellen mit verbundenen Zellen, Erklärtexten in Spaltenköpfen und drei Datumsformaten nebeneinander. Googles Demos sind aufgeräumt, meine Tabellen eher selten.

SmartDroid.de als Quelle bei Google

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