Rivian ist ein wichtiger Partner für Volkswagen, gemeinsam entwickeln die Unternehmen eine neue elektronische Architektur für die Autos der Zukunft – dafür fließen 6 Milliarden Dollar. Premiere ist im ID Every1 nächstes Jahr, die Zukunft darüber hinaus scheint jedoch unklar zu sein.
Aber es ist zumindest nicht so, dass Rivian und VW getrennte Wege gehen, denn nun soll es hinter den Kulissen zu einem weiteren Deal gekommen sein. Rivian stellt per Lizenz seinen KI-Sprachassistenten dem Joint-Venture mit VW zur Verfügung, eine zuvor bereits angedeutete Erweiterung der Partnerschaft.
Welche Komponenten bei diesem Paket konkret enthalten sind, welche VW-Marken oder Modelle sie künftig nutzen und wann erste Fahrzeuge damit erscheinen, wurde nicht bekannt gegeben. Auch finanzielle Konditionen fehlen. Es gibt daher noch einige offene Fragen, auf deren Antworten wir nun warten.
SmartDroid.de bei Google folgenIn den letzten Tagen sind große Fragezeichen aufgekommen, wie es mit Volkswagen und Rivian weitergeht. Für europäische Modelle beabsichtigt VW möglicherweise doch den Wechsel auf seine eigene China-Technologie, die bereits serienreif ist und wesentlich günstiger entwickelt werden kann.
„Wir prüfen auch, ob wir bestimmte Elemente unserer China-Architektur und unserer China-Plattform in bestimmten Bereichen in Europa einsetzen können.“
Der amtierende Finanzchef bestätigt die fortwährende Zusammenarbeit mit Rivian, das US-Unternehmen reagierte ebenfalls auf die Gerüchte der letzten Tage. Gleichzeitig bestätigt er aber auch, dass Volkswagen den Einsatz bestimmter Elemente der chinesischen Architektur und Plattform in einzelnen europäischen Bereichen prüft.
Auch aufgrund der Quartalsverluste und schlechten Aussichten geht bei VW gerade alles drunter und drüber. Der Konzern hat massive Probleme in allen Bereichen und fordert schnell zu handeln. Deshalb könnten Pläne der nächsten Jahre wiederholt über den Haufen geworfen werden. (via EVs)
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