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Amazon Alexa: Gespräche werden natürlicher, Kundendaten werden nicht herausgegeben

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

Amazon Echo 2017 Alexa Header

Behörden wollen zur Strafverfolgung auf verschlüsselte Messenger-Apps zugreifen können und auch Sprachdaten von Sprachassistenten abgreifen. Amazon äußert sich jetzt zu den Berichten der letzten Tage und versichert seinen Kunden absolute Privatsphäre. Zugleich erinnert Amazon daran, dass die bei den Nutzern entstehenden Daten grundsätzlich gesichert sind.

Wir geben keine Kundendaten an Behörden weiter, ohne dass uns eine gültige, rechtlich verbindliche Anordnung dazu verpflichtet. Zu weit gefasste oder sonst unangemessene Anforderungen weisen wir zurück.

  • Jeder Kunde hat die volle Kontrolle über seine Sprachaufzeichnungen. Er kann in der Alexa App oder im Browser alle Aufzeichnungen einsehen und sie einzeln oder alle auf einmal löschen.
  • Bald lassen sich mit “Alexa, lösche, was ich gerade gesagt habe” oder “Alexa, lösche alles, was ich heute gesagt habe” die entsprechenden Aufzeichnungen auch per Sprache entfernen. Dieses Feature steht in den USA bereits zur Verfügung.
  • Alle Sprachaufnahmen werden sicher in der AWS-Cloud gespeichert und mit dem entsprechenden Amazon-Konto verbunden, damit der Service für jeden Benutzer personalisiert werden kann. Amazon verschlüsselt alle Daten, einschließlich der Sprachaufzeichnungen, die zwischen Amazon Echo und Amazon-Servern übertragen werden, sowie alle Kundendaten, die auf den AWS-Servern gespeichert sind.
  • Außerdem finden sich in Kürze auf dem neuen Datenschutzportal für Alexa Informationen über die Bauweise der Echo-Geräte sowie die Möglichkeiten, die Kunden zur Kontrolle ihres Alexa-Erlebnisses zur Verfügung stehen. Wir informieren darüber, sobald Kunden dieses Portal zur Verfügung steht.
  • Amazon Echo-Geräte verwenden eine Keyword-Spotting-Technologie, um das Aktivierungswort („Alexa“ als Standardeinstellung, änderbar in „Echo“, „Amazon“ oder „Computer“) zu erkennen. Erst wenn das Aktivierungswort erkannt wurde, startet die Audioaufnahme und der Transfer in die Cloud zur Verarbeitung. Dies wird dem Nutzer visuell signalisiert, indem der Leuchtring am Gerät bzw. ein LED-Streifen am Bildschirm blau illuminiert wird. Der Nutzer hat somit immer einen klaren visuellen Indikator für Audioaufzeichnungen.
  • Die Stromversorgung der Mikrofone lässt sich durch einen Knopfdruck am oberen Ende des Gerätes vollständig unterbrechen. Der Leuchtring an Echo leuchtet nun rot und zeigt deutlich, dass das Gerät stummgeschaltet ist. Die Hardware ist so entwickelt, dass ohne Stromversorgung keine Audioaufzeichnungen möglich sind.

Gespräche mit Alexa sollen sich natürlicher anfühlen

Amazon hat auf einem Event demonstriert, wie fließend in Zukunft die Gespräche mit Alexa aussehen können. Zum Beispiel wenn es darum geht einen Kinobesuch samt Kauf der Tickets, einer Uber-Fahrt und das anschließende Restaurant zu planen. Man hat dafür einige technische Neuerungen im Hintergrund implementieren können, die auch ganz allgemein für ein besseres Verständnis der Sprachbefehle sorgen sollen.

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