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Android O: Wichtige Neuerungen unter der Haube entdeckt

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Francisco Franco ist sicher besser für seinen Franco Kernel bekannt, doch der Entwickler hat jetzt auch ein paar interessante Neuerungen in Android O entdeckt. Inzwischen haben wir die meisten oberflächlich erkannbaren Neuerungen von Android O beschrieben und erklärt, doch es gibt auch wieder Hinweise auf Umstrukturierungen unter der Haube, von denen man als „normaler Nutzer“ sonst nicht so viel erfährt.

Francisco hat also mal tiefer reingeschaut (mit mehr Fachbegriffen) und dort auch einige Veränderungen feststellen können. Beispielsweise für den Kernel (das Zentrum des Betriebssystems), der in Zukunft quasi weniger Nebentätigkeiten ausführen muss, dadurch entlastet wird, eine niedrigere Dateigröße erhält, das System schneller booten lässt und auch weniger Angriffsfläche für bösartige Software bietet.

Google jetzt weniger faul

Interessant ist in diesem Zusammenhang ein weiteres Detail. Google scheint sich in diese Arbeiten nun viel mehr selbst reinzuhängen. Während bei den Nexus-Geräten von Google nur noch wenig Optimierungsarbeit geleistet wurde, nachdem die Geräte erst mal an die Märkte gebracht waren, hat sich die Mitarbeit am Code seit Marktstart der Pixel-Smartphones nicht verringert. Ein eindeutiges Zeichen dafür, was sich mit diesen neuen Geräten intern veränderte.

Google versucht zudem gerade einen uralten Bestandteil zu überarbeiten und zu verbessern. Der sogenannte Binder bereitet den Entwicklern seit geraumer Zeit viele Kopfschmerzen. Ab Android O könnte es statt einem einzigen Binder, der quasi ein Bindeglied für Treiber und andere Prozesse ist (Interprozesskommunikation), in mehrere einzelne Binder aufteilen.

Francisco meint und spekuliert, dass ein Aufteilen in einzelne Bestandteile für weniger Konflikte sorgen könnte, Aufgaben des Systems also schneller weil parallel und damit letzten Endes sauberer durchlaufen. Spürbar für uns wäre das der bei der Performance der Geräte. Ein wichtiger Bestandteil potenzieller Neuerungen, laut Francisco wird in diesem Bereich schon lange und viel gearbeitet.

[via Reddit, Linux Magazin]