BMW hat bereits sein erstes M Konzept gezeigt, daraus resultiert der BMW M3 Elektro. Es ist das erste vollelektrische M-Modell und zugleich der Start in eine neue Ära, denn künftig wird es weitere M-Modelle geben und irgendwann vielleicht ausschließlich.
Was ein Elektroauto üblicherweise nicht macht, sind lautstarke Töne wiederzugeben. Ja, die Beschleunigung kann man durchaus hören, gerade Tesla machen doch einen deutlich hörbaren „piepsigen“ Sound, aber in der Regel sind elektrische Autos weitestgehend geräuschlos. Bei Performance-Modellen ist das jedoch ein Nachteil.
Wer ein Fahrzeug an seinen Grenzen bewegt, der benötigt maximales Feedback. Spürbar im Lenkrad und im Sitz, sichtbar und vor allem auch hörbar. BMW setzt deshalb grundsätzlich auf Motorensound bei den M-Modellen mit Elektroantrieb. Der bereits für den M3 angekündigte und demonstrierte Sound ist definitiv keine einmalige Ausnahme.
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BMW will weiterhin nicht einfach auf einen künstlichen Verbrennersound setzen, obwohl man sich trotzdem daran orientiert, wie die früheren Modelle mit sechs, acht oder sogar zehn Zylindern geklungen haben. Viel wichtiger ist es dem Hersteller, dass der Fahrer mit dem Klang das richtige Feedback vom Fahrzeug erhält, der authentisch zum Antrieb passt.
Auch für das quasi unendlich Drehzahlband der bis zu vier Elektromotoren hat man sich etwas einfallen lassen. BMW nennt das „Stages“, da hat der Fahrer „unterschiedliche Charakteristika beim Ansprechverhalten des Fahrpedals und unterschiedliche Niveaus der Rekuperation“, verrät der Entwicklungschef gegenüber Motorpresse Stuttgart.
BMW ist mit seiner Klangidee nicht allein, Hyundai hat es den meisten anderen Herstellern sogar vorgemacht. Inzwischen zeichnet sich jedoch deutlicher ab, dass die Hersteller mehr den Sound als Feedback für den Kunden anbieten wollen und eben nicht einfach nur den Klang des Verbrenners nachahmen möchten. Wobei Mercedes mit dem AMG GT beides macht und beim CLA 45 sogar vier Zylinder simuliert.
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