Ganz neuer Peugeot E-208: 2027er Generation soll technisch herausstechen und den ID Polo überholen

Peugeot 208 Polygon Konzept

Den wohl besten Elektro-Kleinwagen im Gesamtpaket hat jetzt VW am Start, oder zumindest möchte der deutsche Konzern ganz vorn dabei sein. Doch die französische Antwort kommt von Peugeot mit dem E-208 im nächsten Jahr und da wird es viele starke Neuerungen geben.

Im Fokus steht schon mal ein frisches Design für den kleinen Franzosen, das jedoch mehr in die Zukunft gerichtet ist und sich nicht so sehr an den Basics der jüngeren Vergangenheit orientiert wie beim ID Polo oder ID.3 Neo. Dennoch werden historische Elemente aufgegriffen, eine Basis sei der frühere Peugeot 205.

Peugeot setzt auf die neuere STLA One Plattform (oder auch Stella One), die Stellantis erst kürzlich vorgestellt hat. Es bleibt zwar bei 400 Volt, dafür jetzt mit LFP-Zellchemie und Cell-to-Body-Bauweise (Batterie direkt dient als Fahrzeugboden). Peugeot will die 500 Kilometer nach WLTP knacken können, für Kleinwagen gerade eine magische Grenzmarke.

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Abgesehen von der Reichweite, die den ID Polo (450 km) in den Schatten stellen könnte, sei zudem die Einführung von Steer-by-Wire geplant. Dabei ist die Lenkung vollständig digital, sie erlaubt umfangreiche Lenkungen mit kleineren Bewegungen und passt sich stets an die Gegebenheiten an. Durch Wegfall von Lenkstange und anderer Hardware wird mehr Raum im Auto geschaffen.

Das viereckige Lenkrad für die Steer-by-Wire-Technologie erinnert an den Rennsport:

Peugeot Polygon Hypersquare

Was Peugeot laut Largus übrigens nicht plant, ist einen Einstiegspreis auf dem Level von VW (25.000 Euro). Anders als Renault oder deutsche Hersteller will Peugeot dieses Preissegment nicht ansprechen und überlässt es konzernintern dem Corsa Elektro von Opel. Eine kluge Entscheidung, denn warum soll dieses Auto alles von 25.000 bis über 40.000 Euro abdecken?

Volkswagen und Renault haben sich für die Basics entscheiden und grundsolide Elektro-Kleinwagen auf die Räder gestellt. Peugeot will offensichtlich etwas mehr herausstechen. Aber dafür muss man die angekündigte Technologie auch wirklich bringen und nicht nur ankündigen.

Im folgenden Tweet sind Renderings, die das mögliche Design zeigen. Der größte Unterschied zur aktuellen Generation wären die typischen 3 Leuchtstreifen, nur jetzt horizontal statt vertikal:

SmartDroid.de als Quelle bei Google

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