Meine E-Auto-Nachrichten aus dem Urlaub: Ladepark voll, günstiges Ad-Hoc-Laden

Vattenfall Incharge

Foto: Vattenfall

Bei jeder Kritik zu Ladepreisen kommt mindestens hier oder auf anderen Plattformen ein Kommentar dazu, dass ich doch Ad-Hoc-Map verwenden soll, wenn ich keinen festen Tarif verwende. Damit lassen sich die günstigen Ladestationen finden, die keine Registrierung oder Tarif benötigen.

Mir ist das jedoch zu umständlich. Ich will reisen nach meinen Vorstellungen und nicht nach dem Angebot der Ladestationen. Das machen wir auch weiterhin und haben doch immer mal wieder positive Überraschungen. Es gibt aber auch die schlechten Tage, wie bei unserer Anreise in den kurzen Urlaub bei Freunden.

Laden wäre gar nicht notwendig gewesen, doch wir mussten auf Toilette und hatten Lust auf einen Kaffee. In diesem Fall schaue ich dann schon, dass ich gleichzeitig auch noch ein paar Minuten laden kann. Für uns beginnt erst nächstes Jahr die Schulzeit, aber wir haben jetzt trotzdem die Ferien „erwischt“ und gleich dafür „bezahlt“.

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Der Ionity-Ladepark mit 12 Anschlüssen war restlos voll und andere warteten schon. Was jedoch wirklich negativ gewesen ist: In meiner Lade-App wurde mir angezeigt, dass dort die Hälfte der Autos schon länger als 45 Minuten stand, die Leute waren wohl im Restaurant daneben Mittagessen. Rücksichtslos ist das, besonders an der Autobahn und während der Reisezeit.

Da wir nicht laden mussten, sind wir deshalb weitergefahren. In über fünf Jahren mit Elektroautos ist mir das bislang jedoch nur zweimal passiert. Sicherlich sieht das anders aus, wenn wir künftig durch die Schulzeit auf die Ferien angewiesen sind. Was das angeht, habe ich noch keine Vorfreude entwickelt.

Nun aber auch der positive Punkt: Im Urlaubsort sind die Ladestationen mit über 150 kW inzwischen doch deutlich mehr geworden. Die positive Ausnahme ist hier Vattenfall, die auch noch fair beim Preis sind, ohne dass ich Kunde sein muss. 44 Cent für den Schnelllader mit 180 kW sind schwer in Ordnung. Währenddessen waren wir im Rewe und DM nebenan.

Vattenfall inCharge Beispiel Rechnung

Ich habe in diesem Fall schnell die Vattenfall-App heruntergeladen und genutzt. Das ist in meinen Augen keine große Hürde und geht für mich noch absolut klar, auch wenn ich mal spontan laden muss. Ein InCharge-Konto musste ich dafür nicht anlegen, für die Zahlung habe ich Google Pay in Sekundenschnelle hinterlegt.

Es ist noch lange nicht alles perfekt, wenn es um das. Reisen mit Elektroautos geht. Da ist hier und da noch Luft nach oben und gerade als Anfänger kann man schon mal böse überrascht werden. Offensichtlich hat bei dem Ionity-Ladepark nicht der aktuelle Vorteil gezogen, dass Ionity alle belohnt, die bei 80 Prozent wieder abziehen.

SmartDroid.de als Quelle bei Google

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