Schon seit einigen Jahren gibt es eine umfassende Debatte über Touchscreens und Knöpfe in Autos. Das perfekte Konzept hat wohl immer noch keiner herausgefunden, also werden die Cockpits auch alle paar Jahre verändert. Mazda sieht im mittleren Teil des Autos den Vorteil beim großen Touchscreen.
In den neuesten Madza-Modellen wie dem CX-5 dominiert ein großer Bildschirm in der Mitte. Der ist so groß, dass Knöpfe und Schalter für Radio oder Klimaanlage komplett weg sind, der Kunde findet die Funktionen jetzt auf dem Touchscreen. Wobei die wichtigsten Funktionen immer eingeblendet und direkt verfügbar sind.
In diesem Fall geht es vor allem um die Bedieneinheit für die Klimaanlage, die Mazda damit auf den Bildschirm bringt. Das werden Hersteller wie Hyundai jetzt teilweise auch machen, halten aber dennoch an einer Schalterleiste fest. Auch daran zeigt sich, dass es keinen einzigen Weg gibt.
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Die Verantwortlichen bei Mazda begründen den Verzicht auf analoge Tasten mit einer Erhöhung der Sicherheit und einer Verringerung der Ablenkung während der Fahrt. Zum Vorteil wird der Touchscreen durch seine höhere Positionierung. Der Blick weg von der Straße fällt kürzer aus.
Die alte Lösung mit zig Schaltern war nie optimal, sagen die Mazda-Leute. Die physischen Schalter waren in der Regel weit unten platziert, aber oftmals musste der Kunde dann aus zig identischen Knöpfen schnell den richtigen wählen. Besser war das nach Ansicht der Mazda-Leute nicht.
„Dann muss der Fahrer nach unten schauen, und dort befinden sich 15 ähnlich aussehende Schalter.“
Statt den Kunden zu einem langen Blick auf eine Armee ähnlicher Knöpfe zu zwingen, sei die moderne Bedienung über den Bildschirm für den Fahrer deutlich weniger Ablenkung. Vor allem würde der Fahrer deutlich kürzer seine Augen von der Straße abwenden. Ich finde: Wie bei klassischen Knöpfen auch, weiß man beim Touchscreen irgendwann, wohin man drücken muss.

Man kann über dieses Thema ultra viel streiten. Ich selbst verstelle die Klimaanlage derart selten, dass mir die Positionierung der Tasten völlig egal ist, solange nichts umständlich in Untermenüs platziert ist. Für mich ist eine Auflagefläche wichtiger, auf welcher Handballen oder Arm abgelegt werden kann, um den Touchscreen komfortabel zu bedienen (siehe Porsche).

Ich finde auch den Wegfall des Tachobildschirms nicht schlimm, wie es etwa bei Tesla oder dem Volvo EX30 ist. Wenn der mittlere Bildschirm hoch positioniert ist, muss ich für die gefahrene Geschwindigkeit kaum von der Straße wegschauen, was besser als ein tiefliegender Tachobildschirm ist. (via Drive)
