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Marktgeschehen

HTC: Umsatzeinbruch im Juli – 45 Prozent weniger als im Vorjahr

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

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htclogoHTC scheint tatsächlich sich an einer Klippe zu befinden, von der man derzeit auch einfach nicht wegkommt. Es gibt eine schlechte Nachricht nach der anderen. Erst in der letzten Woche wurde klar, dass man die Erwartungen für das dritte Quartal 2012 doch ziemlich nach unten korrigieren musste, was jetzt die Zahlen aus dem Monat Juli auch eindeutig bestätigen. Ohne jetzt die Gründe zu suchen, musste man im diesjährigen Juli einen Umsatzeinbruch von ca. 45 Prozent im Vergleich zum Juli 2011 hinnehmen. In den ersten sieben Monaten des Jahres konnte man nicht annähernd mit dem gleichen Zeitraum aus 2011 mithalten, denn in diesem Jahr wurde von Januar bis Juli ein Umsatz von nur 183,9 Milliarden New Taiwan-Dollar eingespielt, im letzten Jahr lag der Umsatz im gleichen Zeitraum bei 273 Milliarden New Taiwan-Dollar.

Während man also im Vergleich vom Juli 2010 auf Juli 2011 den Umsatz um über 80 Prozent steigern konnte, muss man im Juli 2012 einen Einbruch von satten 45 Prozent hinnehmen. Wie gewonnen so zerronnen. Hier muss HTC eine Lösung finden, sonst wird es schwierig, im nächsten Jahr überhaupt noch ein Begriff in dieser Branche zu sein. (via, quelle)

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2 Kommentare

2 Comments

  1. Manuel

    7. August 2012 at 14:55

    Wundert mich nicht. Die Modell-Palette ist inzwischen ähnlich unübersichtlich wie bei Nokia das ein oder andere Jahr, die neuen Top-Modelle haben essentielle Einschränkungen, neue Firmware für ehemalige Top-Modelle wird monatelang angekündigt und urplötzlich fällt jemanden auf, dass das doch nicht geht, usw.

    Als HTC Desire-Besitzer fühlte ich mich in den letzten 2,5 Jahren mehrmals von HTC verarscht. Da hilft es auch nicht, dass HTC angeblich die häufigsten Firmware-Updates verteilt. Große Android-Updates gab es zweimal, von 2.1 auf 2.2 und dann auf 2.3. Dazwischen gab es nur Bugfix-Releases, die bei ordentlichem Qualitätsmanagement überhaupt nicht nötig gewesen wären. Und das letzte 2.3er-Update ist ein schlechter Scherz, da etliche offensichtliche Bug enthalten sind, die HTC wohl nicht mehr beheben wird.

    Wozu auch, an neuen Modellen kann man ja mehr verdienen. Oder sollte sich da HTC etwas verkalkuliert haben? Sieht wohl so aus. Nach diesen Erfahren werde ich jedenfalls für lange Zeit HTC-Modelle meiden, auch wenn das HTC Desire eins der wenigen Smartphones ist, dass nach über zwei Jahren noch anstandslos funktioniert, wenn auch mit einer Fremd-Firmware (CyanogenMod). Warum schaffen ein paar Entwickler mit schlechter Hardware-Dokumentation in ihrer Freizeit mehr, als es der Hersteller kann?

    Kundenzufriedenheit ist wohl doch nicht zu unterschätzen, aber das merken Manager erst zu spät, da sich das erst langfristig bezahlt macht.

    HTC ist für mich erst mal vom Tisch. Bei der Wahl nach einem neuen Android-Smartphone lege ich jetzt nicht mehr Wert auf ein Modell, was möglichst weit verbreitet ist (auch wenn da die Community-Unterstützung manchmal ganz gut ist, auf jeden Fall besser als der Hersteller-Support), sondern auf ein Modell, was möglichst zeitnah mit aktuellen Patches versehen wird.

    Im Moment kommen als nur Google-Phones in Frage. Jedes Jahr ein Modell, neue Firmware kommt innerhalb weniger Tage bis Wochen, und der Firmware-Support ist nicht nach spätestens 18 Monaten gestorben.

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