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Kaufst du dir ein Gaming-Smartphone?

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Razer Phone 2 Gaming-Smartphone (1)

Gaming-Smartphones gab es schon vor vielen Jahren und der Erfolg war überschaubar. Nun gibt es das Comeback, gleich mehrere Hersteller bieten interessante Geräte an. Könnt ihr euch noch an das Sony Xperia Play erinnern? Ein Android-Smartphone mit integriertem Controller, der zumindest im entferntesten Sinne an die PlayStation-Produkte erinnerte. Was ein Flop. Seither wurde dieser Nischenmarkt kaum mehr bedient. Jetzt aber entflammt ein neues Feuer.

Sony Xperia Play

Nicht nur ein Hersteller bietet neue Gaming-Smartphones an, gleich mehrere Android-OEMs tanzen auf dieser Hochzeit. Razer ist eine bekannte Gaming-Marke, die sich dafür sogar ein Smartphone-Start-Up kaufte. Inzwischen gibt es das zweite Razer Phone, welches optisch und technisch einem klassischen Flaggschiff noch ähnelt. Xiaomi und ASUS bieten hingegen auffällige sehr Designs, zudem mehr Zubehör. Für das ROG Phone gibt es sogar eine zusätzliche Kühlung.

Aber sind diese Geräte für die Masse interessant? Eigentlich nur dann, wenn das gesonderte Zubehör wirklich nützlich ist. Und wenn das Smartphone aufgrund der besonderen Kühlung länger volle Leistung bietet. Denn eins ist auch klar, vom handelsüblichen Flaggschiff unterscheiden sich diese Geräte kaum. Ein seltenes Highlight ist das 120 Hertz schnelle Display des Razer Phone.

Das Razer Phone 2 wird von einem Snapdragon 845 Prozessor mit 2,8 GHz befeuert, der von einem Vapor-Chamber-Kühlsystem wohltemperiert wird, das die Wärme über das gesamte Smartphone verteilt, wodurch sie aufgrund der größeren zur Verfügung stehenden Oberfläche schneller abgeführt werden kann. Zudem kann so dem entstehen von Hotspots am Gehäuse vorgebeugt werden. So wird im Vergleich zu konventionellen Kühlsystemen eine noch schnellere Performance bei noch größerer Stabilität erreicht.

Gaming oder klassisches Flaggschiff?

Nicht nur Razer hebt das Kühlsystem des eigenen Gaming-Handys besonders hervor. Man spricht inbesondere die Nutzer an, die leistungshungrige Spiele dauerhaft in hoher Qualität zocken wollen. Aber gibt es genügend Gamer, die ein solches Gerät kaufen würden? Spiele jedenfalls gibt es viele. Einige Konsolen-Kracher werden heute auch für Android angeboten.

Bis du an aktuellen Gaming-Smartphones interessiert oder besitzt sogar eins?

4 Kommentare
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4 Comments

  1. Marc

    15. Oktober 2018 at 12:23

    Ich frage mich dabei immer, was die Phones von einem Flagschiff groß unterscheiden soll. Ob einem die Kühlung hilft, weiß ich nicht, mein Handy hat allerdings noch nie gedrosselt oder gar heruntergefahren, weil es zu warm wurde.

    120 Hz? Sehr geil, aber wie viele Games supporten das? Die Zahl dürfte im unteren zweistelligen Bereich liegen.

    Optisch sind tragen Gaming Smartphones m.E. zu dick auf, Razer jetzt sogar mit geleutetem Logo. Der Fokus scheint deutlich auf Teenagern zu liegen, die mögen das Design noch cool finden.

    Insgesamt hole ich mir lieber ein Flagschiff mit gutem Allround und langem Support, anstatt viel Geld für Features auszugeben, die ich am Ende nicht nutzen kann (120 Hz) oder nicht brauche (Kühlung).

    • Denny Fischer

      15. Oktober 2018 at 12:55

      Die 120 Hertz siehst du selbst schon beim Scrollen im Browser. Aber das empfindet natürlich jeder anders. Ansonsten ja, es gibt meist ja nur geringe technische Unterschiede.

  2. Pino (@madphone)

    15. Oktober 2018 at 14:05

    Das meiste ist für mich Marketing Bla Bla: vor allem von Huawei, die mit nem Kirin 970 ein Gaming Phone bewerben und mit dem Boost Mode den Eindruck erwecken wollen, sie hätten eine brauchbare GPU…
    Die Sony Smartphones haben nen Gaming-fähigen SoC, große Displays, Stereo Sound, und unterstützen den PS4 Controller und man kann sogar PS4 drauf zocken (bei Spielen wie Detroit become Human durchaus brauchbar). Dennoch vermarkten sie es nicht als Gaming-Phone. Zurecht, weil es einfach nur ein Aspekt eines Smartphones ist. Sich beim Marketing auf Nerds konzentrieren war noch nie gut (Xbox), die Dinger wird keiner kaufen, zumal große Teile der Zielgruppe nicht die finanziellen Mittel dafür haben.

  3. Schtief

    15. Oktober 2018 at 18:52

    Ich spiele nur Spiele mit Köpfchen, da braucht’s keine spezielles Gerät.

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