Volkswagen schickt nun auch seinen ID Polo GTI ins Rennen und damit den ersten vollelektrischen GTI überhaupt. Es gab anfangs jedoch auch viel Kritik, denn der Abstand bei den Leistungsdaten zur regulären Ausgabe ist zu gering. Zumindest bei der Höchstgeschwindigkeit reagiert VW jetzt.
Interessant ist, dass hier in der Regel die Software noch viel entscheidender als bei Verbrennern ist. Somit kommt dieselbe Hardware in unterschiedlichen Konfigurationen zum Kunden. Der kleinste Akku bei den VW-Modellen hat zum Beispiel dieselbe Kapazität wie der mittlere Akku, ist jedoch künstlich beschränkt.
Auch beim elektrischen Antrieb ist es nicht so, dass VW völlig unterschiedliche E-Maschinen in die verschiedenen Konfigurationen integriert. Und somit wundert es auch nicht, dass der ID Polo GTI nun eben doch 15 km/h schneller fährt, als eigentlich geplant gewesen ist. 190 statt 175 km/h sind es jetzt vor dem Marktstart geworden, leider immer noch keine 200 km/h.
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Aber der Abstand zum normalen ID Polo ist somit größer, der fährt nämlich maximal 160 km/h schnell. Da ginge mit über 200 PS sicher noch sehr viel mehr, aber hier gehts dann auch um den Verbrauch. Dennoch würde ich bei einem Spaßauto wie dem ID Polo GTI die Grenzen deutlicher verschieben.
Ich bleibe jedoch bei anderen Kritikpunkten: Mir ist vor allem die Beschleunigung zu schmal. Mit den angegebenen 6,8 Sekunden ist man nicht langsam auf 100 km/h, aber auch nicht gerade beeindruckend schnell. Hier könnte jedoch später Abhilfe mit einem Clubsport geschaffen werden, der dann wesentlich stärkere Werte mitbringt.
Da die kleinen E-Maschinen echt viel bieten können, haben die Hersteller natürlich auch ein Problem mit größeren Modellen. Der ID Polo GTI muss künstlich „langsam“ gehalten werden, damit der nächst größere ID.3 Neo GTI entsprechenden Abstand generieren kann. (via BSZ)
