Hyundai und Kia haben bereits eine sehr breite Palette an Elektroautos im Angebot und es wird in den kommenden Jahren noch wachsen. Der Autokonzern plant noch mehr Elektroautos für Europa, denn die Fahrzeuge kommen gut an und schlussendlich sollte jedes Feld gut besetzt sein.
Nachdem bereits vor fünf Jahren erstmals die Schwelle von 100.000 Elektroautos in Europa geknackt werden konnte, soll dieses Jahr erstmals die Marke von 200.000 Autos fallen. Besonders die kompakten und kleinen Stromer haben da ihren Anteil, der Hyundai Ioniq 3 kommt zum Jahresende daher genau richtig.
Der absolute Topseller ist der EV3 von Kia, das Kompakt-SUV hat die richtige Größe und ist fair bepreist. Direkt dahinter der Hyundai Inster, das kleinste Stromauto des Konzerns. Und danach folgt mit dem EV4 wenig überraschend die elektrische Alternative zum VW Golf. Insgesamt sind es sogar 14 verschiedene Stromer, die Hyundai und Kia in Europa aktuell anbieten.
SmartDroid.de bei Google folgenIn der Statistik konnte der neue EV2 aufgrund seiner kurzen Verfügbarkeit noch nichts reißen und der neue Ioniq 3 von Hyundai kommt erst noch. Beides sind Autos im Segment von 4 Metern mit über 400 bzw. fast 500 Kilometern Reichweite, die werden sich meiner Meinung nach wie geschnittenes Brot verkaufen.

Beide Marken polarisieren sehr, jedenfalls mit dem äußeren Design. Der EV2 ist für uns als nächstes Auto raus, denn meine Frau findet das SUV wirklich hässlich („wie gegen eine Wand gefahren“). Unser heutiger Ioniq 5, der im Straßenverkehr weiterhin auffällt, gefällt uns hingegen schon gut. Und auch der Ioniq 3 fällt mit Blick auf Modelle wie ID Polo optisch schon eher auf und versteckt sich nicht.
Besonders bei Kia ist das neue Design jedoch gewöhnungsbedürftig und es trifft meines Erachtens nicht die Mitte, sondern kann entweder geliebt oder „gehasst“ werden. Gilt besonders für den EV4, wenn man den mal auf der Straße sieht. Aber auch EV2, PV5 und Co., sind auffällig und fordern schon gewisse Zuneigung auf Kundenseite.

Technisch sind die genannten Modelle unterhalb des Ioniq 5 alle nur mittelmäßig, aber das reicht den meisten Kunden aus. Künftig soll es jedenfalls noch mehr Stromer geben, sagt eine Quelle des Konzerns gegenüber Yonhap: „Da der Wettbewerb auf dem europäischen Markt für Elektrofahrzeuge zunimmt, planen wir, unser Angebot an Elektrofahrzeugen weiter auszubauen, um unseren Marktanteil zu erhöhen“.
