Die Fahrzeuge heutzutage kosten einfach anders und so wird auch ein neuer Zweisitzer-Smart mindestens 20.000 Euro kosten. Dafür gibt es immerhin die neueste Technologie und gewissermaßen Premium-Feeling.
Jedenfalls bringen die Smart-Leute derzeit zum Ausdruck, dass der neue #2 zwar so klein wie der originale Fortwo ist, aber deshalb nicht automatisch billig sein wird. Ziel ist die urbane Elektromobilität, aber mit Anspruch an Materialien und Ausstattung.

Das spiegelt auch der Preis wieder. Schauen wir allein auf die Technik, dann überraschen uns die geplanten 22.500 Euro nicht. Da soll ungefähr der Einstiegspreis liegen. Ähnlich wie bei einem Renault Twingo Elektro, der sogar weniger Batterie als der #2 hat (mehr Details hier).
SmartDroid.de bei Google folgenDie offene Frage ist nur, was Smart für diesen Kurs beim #2 an Ausstattung bieten wird. Könnte sein, dass man bei diesem Kurs den mittleren Infotainment-Bildschirm nicht bietet. Noch 2026 werden wir das sicherlich erfahren.
Was jedoch interessant ist: Der neue #2 ist damit gar nicht teurer als der alte Fortwo EQ, den Smart noch bis 2024 produziert hatte. Zumindest für die Bestandskunden älterer Smart-Modelle soll der neue #2 auch deshalb sehr interessant sein. Aber natürlich auch für alle, die viel städtisch unterwegs sind und das elektrisch fahren wollen.
„Ich bin absolut überzeugt, dass wir ein ganz großes Marktpotenzial haben. Allein wenn wir auf die schiere Anzahl der aktuell fahrenden Smart Fortwo schauen.“
Deutschland ist sogar der wichtigsten Markt für den Smart #2, danach folgen viele andere europäische Länder, wo sich schon frühere Modelle gut verkauft hatten. Produziert wir der #2 jedoch erst mal woanders, das wird sicherlich an der engen Verbundenheit mit dem Geely-Konzern liegen. Europa für die Produktion „könnte man sich vorstellen“, ist bislang jedoch nicht geplant. (via Motor Presse Stuttgart)
