Tesla steht wieder besser da, zumindest ist man langsam wieder auf dem Level der letzten Jahre. Aber für den großen Durchbruch kann es aktuell nicht reichen, das Portfolio an Elektroautos ist viel zu klein und die Preise sind jetzt auch nicht mehr der Oberhammer im Markt. Ändern könnte das eine verbesserte Batterie.
Oder besser gesagt soll das ein Teil der Batterie ändern, wie Elon Musk nach veröffentlichten Patenten verspricht. Doch diesmal ist es anders. Elon Musk bestätigt nicht die extrem gute Nachricht, dass die Kosten für die Batterien halbiert werden könnten. Aber sie sollen durch die neue Lösung „signifikant“ reduziert werden können.
Tesla hat kürzlich ein Patent eingereicht, das die erfolgreiche Industrialisierung einer komplett trockenen Kathode für die neueste Version der 4680-Batteriezelle beschreibt. Ingenieure haben es inzwischen hinbekommen, dass man diese Lösung in Serie produzieren kann. Der Vorteil gegenüber den bisherigen Nassprozessen bei den Batterien ist bis zu 50 Prozent weniger Platzbedarf in der Produktion und das reduziert die Investitionen in die Anlagen um bis zu 40 Prozent.
SmartDroid.de bei Google folgenWie genau die Zahlen tatsächlich für Tesla aussehen würden, das hat auch der Tesla-Chef nicht verraten. Aber eine signifikante Reduzierung der Batterie-Kosten gehört immer noch zu einem wichtigen Ziel der Autohersteller und ist auf Kundenseite sehr begrüßenswert. Nun darf die Performance der neuen Technologie jedoch nicht abschmieren, der Einsatz der eigenen Zellen bei Tesla ist gerade sehr umstritten.
Was wir eigentlich neben vieler anderer Nachrichten insgeheim tatsächlich hoffen: Tesla baut ins extrem effiziente Cybercab doch Pedale und Lenkrad ein, spendiert dem Fahrzeug einen etwas längeren Radstand für insgesamt vier statt zwei Sitze und bietet das kompakte Elektroauto einfach als normales Modell weltweit an. (via Notateslaapp)
