Bei den meisten deutschen Autoherstellern gibt es inzwischen schon die zweite Generation der Elektroautos, außerdem gab es schon kleinere Facelift-Updates. Das führt dazu, dass die unmittelbaren Vorgänger günstiger zu haben sind. Wer auf etwas „Fortschritt“ verzichten kann, macht hier womöglich ein Schnäppchen.
Mal eben die elektrische S-Klasse für unter 50.000 Euro? Das geht sogar mit recht neuen Gebrauchten, denn der neue EQS drückt den Preis des alten Modells nach unten. Da gibt es dann im besten Fall immer noch eine nahezu neue Batterie mit über 100 kWh Kapazität und eine Systemleistung von starken 333 PS.
Auch bei anderen Autos tritt dieser Effekt jetzt auf. Zum Beispiel noch beim iX3 von BMW, der gerade als „Neue Klasse“ an den Start ging und auf einer komplett neuen Plattform steht. Wer mit den alten 400 Volt klarkommt, die der vorherige iX3 bot, kann hier Schnäppchen mit nur drei Jahre alten Autos unterhalb der 30.000 Euro machen.
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Ähnlich wird es jetzt wohl beim ID.3 verlaufen, den VW nun als ID.3 Neo mit einigen Aktualisierungen in den Markt bringt und zugleich gibt es mit dem ID Polo eine noch günstigere brandneue Alternative. 3 Jahre alt, großer 77 kWh Akku, nur 21 TKM runter und noch originale Garantie gibt es da teilweise schon für 25.000 Euro.
Je größer das Update der neuen Generation, desto besser dürfte das Schnäppchen beim Vorgänger sein. Mit etwas Glück ist das Auto nicht so beliebt, auch das drückt den Preis. Ich finde den Markt da durchaus schon attraktiv, weil man hier bei gar nicht so alten Autos schon weit weg vom Listenpreis ist und die Akkus (wichtigstes Bauteil) bekanntermaßen kaum altern oder zumindest nicht signifikant.
Ich selbst hatte vor ein paar Jahren einen vollausgestatteten ID.3 im Abo und würde das Fahrzeug durchaus wieder wählen, nur dann mit dem großen Akku. ID.3 Pro S gibt es inzwischen wie Sand am Meer für rund 25.000 Euro, also ungefähr halber Preis nach drei Jahren mit weiterhin reichlich Garantie auf die Batterie.
