In den kommenden Jahren gibt es bei Volkswagen den großen Wandel, dann führt man die SSP ein und wechselt generell auf 800 Volt bei den Elektroautos. SSP wird außerdem eine Plattform sein, die bei allen Automarken eingesetzt werden soll, von kleineren Modellen bis hoch in die Premium-Klasse.
Nun überrascht VW gleich doppelt, denn der ID Golf wird offiziell noch weiter nach hinten geschoben und wird daher nicht die Premiere für SSP bedeuten. Es ist aber auch nicht der elektrische Skoda Octavia. Stattdessen bekommt ausgerechnet Audi die Vorreiterrolle im Konzern für SSP aufgetragen – das erste SSP-Auto hat vier Ringe.
Die Markteinführung der neuen Plattform wurde laut VW-Leuten inzwischen bewusst verzögert, um schlussendlich eine flächendeckende Integration bei Marken wie Porsche, Skoda und VW zu ermöglichen und notwendige Größeneffekte zu erzielen. Das wiederum wird enorm Kosten sparen.
VW hat derzeit drei Elektro-Plattformen im Einsatz
Derzeit fährt der VW-Konzern mit drei Elektro-Plattformen, bei größeren Modellen von Porsche und Audi kommt PPE zum Einsatz, die Mittelklasse bei Audi, Skoda, Cupra und VW fährt auf MEB, die neuen Kleinwagen-Stromer von VW, Skoda und Cupra sind hingegen auf MEB+ unterwegs. Eine weitere spezielle Anpassung soll es im Audi Concept C ab 2027 geben.
VW-Chef Schäfer verrät es noch nicht im Detail, aber den Anfang macht sehr wahrscheinlich der Audi A4 E-tron. An zweiter Position soll dann ein neuer Porsche auf SSP vorfahren und erst anschließend kommt die Plattform bei VW, Skoda und Cupra zum Einsatz.
SSP ist aber nicht die einzige Premiere in den kommenden Jahren, denn 2027 wird von Rivian eine neue E/E Architektur in den Fahrzeugen von VW eingesetzt. Da wird die Premiere jedoch dem kleinen ID.1 überlassen, also in einem günstigen Elektroauto. VW hat bis 2030 jedenfalls viel vor. (via Autonews)
