Die europäischen Autohersteller haben sich erst vom eigenen Kunden abgewendet und sind nun wieder auf dem Rückweg zur alten Strategie – kleine und preiswerte Elektroautos sollen eine Zukunft haben. Der nächste europäische Autobauer plant ein Projekt.
Renault hat es vorgemacht mit dem Zoe und in den letzten Jahren mit kleinen Elektroautos der neuesten Generation, darunter ein Dacia, der Renault 5 und der Renault Twingo E-Tech. VW folgt jetzt mit dem ID Polo und 2027 folgt endlich der bislang als ID Every1 bekannte vollelektrische Up-Nachfolger.
Stellantis, die seit einigen Jahren ein Stück weit in einer Identitätskrise stecken, planen nun auch wieder europäische Kleinwagen mit Elektroantrieb. Und sogar das volle Paket, denn kleine und preiswerte Elektroautos des Konzerns sollen ab 2028 aus einem italienischem Werk kommen.
Geplant sind elektrische Kleinwagen für den europäischen Stadtverkehr. Damit will man aktiv dem jüngsten Rückgang des bezahlbaren Einstiegssegments in Europa entgegenwirken. Unterstützung gibt es dabei von der EU, außerdem von ausgewählten Partnern für günstige Batterien usw.
Hersteller verspricht „erstklassige BEV-Technologien“
Stellantis hat wie alle anderen auch die Herausforderung, dass es keine eigenen Batterien gibt und die Produktionskosten zwingend runter müssen. Man ist immer noch nicht in der Lage wie etwa BYD seine Elektroautos bereits extrem günstig bauen zu können.
Geplant ist ein Kleinwagen für mehrere Stellantis-Marken, der dann markentypische Merkmale haben wird. Es spricht dafür, dass das Modell als Citroen, Fiat, Opel und Peugeot kommt. Ob dieses Fahrzeug dann wirklich so „bahnbrechend“ ist, wie es heute angekündigt wird, gilt jedoch abzuwarten.
Im Laufe der nächsten zwei Jahre wird man Stück für Stück mehr verraten. Die aktuelle Ankündigung ist dahingehend etwas schwach, weil man noch keine Details für uns hat.
