Skoda-Stromer: Man zögert bei Wechsel auf 800 Volt

Skoda Design Limousine Konzept 5

Skoda hat gerade ausschließlich Elektroautos mit einer 400 Volt Plattform am Markt und in den nächsten Jahren bleibt das auch erst einmal so, ähnlich ist es bei weiteren Konzernmarken wie Cupra und VW. Aber wann kommt der Wechsel, wann der nächste Schritt bei der E-Auto-Technologie?

Dass es bei Skoda erst mal um weiteres Wachstum und gute wirtschaftliche Zahlen geht, das verstehen wir natürlich. Und ehrlicherweise könnte man derzeit vielleicht von einem Enyaq RS erwarten, dass hier mehr Ladegeschwindigkeit möglich ist, zu allen anderen Modellen wie Elroq und Epiq passt das 400 Volt System noch ganz gut.

Dennoch stellt sich die Frage bei vielen, wann Volkswagen den nächsten Schritt für seinen Volumenmarken plant, während Audi und Porsche bereits seit einiger Zeit auf 800 Volt laufen (außer Q4 und A2 E-tron)? Das hat man sich auch bei Edison gefragt und im Gespräch nachgehakt.

Dabei war die Antwort überraschend zurückhaltend und weniger klar als ich erwartet hätte. In meinen Erwartungen sieht es so aus: Skoda wechselt mit dem Vision O, dem elektrischen Skoda Octavia, nicht nur von MEB auf SSP, sondern damit auch von 400 auf 800 Volt.

Aber im Gespräch heißt es, dass man 800 Volt lediglich für eine „interessante Option“ für die kommenden Jahre hält. Okay, Skoda ist vor allem abhängig davon, was VW zu bieten hat. Aber dass es mit SSP und dem Vision O einen Wechsel auf 800 Volt gibt, hätte ich schon felsenfest erwartet.

Skoda Vision O Octavia EV Konzept 2

Sagen wir mal so. Kommt der elektrische Skoda Octavia um 2030 herum und steht dann noch auf 400 Volt, wäre das schon eine herbe Enttäuschung. Damit sind kaum vernünftige Ladezeiten möglich, wenn man mit dem möglichen Stand der Technik vergleicht.

Ich formuliere es klar: 2030 darf ein neues Elektroauto in dieser Klasse einfach nicht mehr über 20 Minuten für 10 – 80 Prozent benötigen.

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