VW: Mit 4 ganz neuen Elektroautos 2026 geht es endgültig in die Offensive – ohne Deutschland

VW ID Polo GTI

Volkswagen hat sich entschieden und das zeigt man jetzt endgültig: Elektroautos sind die Zukunft. Vier neue Modelle gehen allein 2026 an den Start, wenn man die Facelift-Updates für Bestandsmodelle und Sondermodelle wie die GTI-Ausgaben nicht mitzählt.

Denn eigentlich sind es deutlich mehr. VW legt nicht nur die Electric Urban Car Family auf, sondern bringt den ID.3 Neo an den Start und wird den ID.4 als ID Tiguan neu auflegen. Nicht zu vergessen ist außerdem der Skoda Peaq als elektrischer Siebensitzer und die für Herbst 2026 geplante Neueinführung das Audi A2 E-Tron.

Jetzt gerade geht es jedoch nur um die vier neuen Modelle auf Basis von MEB+, was VW gerne als Kleinwagen-Familie bezeichnet. ID Polo, ID Cross (später), Skoda Epiq und Cupra Raval. Sie entspringen der Core-Gruppe, wobei es in diesem Fall von Seat kein Fahrzeug gibt, die Spanier sind jedoch durch ihre spanischen Werke sehr stark beteiligt am Projekt.

SmartDroid.de bei Google folgen

Was wir da auch leider immer wieder raushören: Deutschland ist für diese Fahrzeuge zu teuer. Zwar betont man immer wieder Deutschland sei „das Heimatland“ von VW, nur ist davon gerade nicht viel zu sehen. Es passiert sehr viel der Neuentwicklungen in Südeuropa und China, doch Deutschland profitiert nicht und Werke stehen auf der Kippe.

Im Gespräch gibt Oliver Blume zu verstehen, dass diese neuen Elektro-Kleinwagen (ab 25.000 Euro) für die Transformation extrem wichtig sein werden. Man will damit den europäischen Heimatmarkt erobern. Mehr als 10 Milliarden Euro sind in den Ausbau der Werke geflossen. Jedoch ohne Produktion in Deutschland und auch der neue Skoda wird in Spanien statt Tschechien gebaut.

Blume sagt, dass dass kontinuierliche Transformation und Kostensenkung die neue Normalität für VW sind. Man hat die Werkkosten bereits drücken können, muss daran jedoch aufgrund der chinesischen Konkurrenz weiterhin arbeiten. Der Fokus liegt nun auf Material-, Entwicklungs- und Vertriebskosten. Dabei muss man jedoch geopolitische Themen kompensieren, etwa erhöhte Zölle.

Blume sieht heute schon VW als einen der weltweiten Leader beim Thema Elektromobilität und der nächste Schritt soll die Skalierung bringen, die man mit MEB+ und den vier darauf basierenden Modellen realisiert. Je mehr Fahrzeuge auf selber Plattform die Werke verlassen, desto größer wird die Gewinnmarge pro Auto und der Profit steigt wieder.

Aus der Community gibt es durchaus Beifall dafür, dass VW das Thema jetzt richtig ernst nimmt und viel stärker vorantreibt. Das hätte man unter dem Vorgänger von Blume auch schon etwas eher haben können, damals war vielen die von Herbert Diess angestoßene Transformation jedoch zu radikal und nur wenige haben verstanden.

SmartDroid.de als Quelle bei Google

Schreibe einen Kommentar

Bleibt bitte nett zueinander!