Google geht mit Emojis im Android-Ökosystem einen neuen Weg, denn die Nachfrage und der Einsatz von Emojis hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Deshalb reagiert Google mit einem frischen Look, der sich gerade von 2D zu 3D wandelt.
In der modernen Netzkultur werden laut Google vermehrt extreme Ausdrücke wie das laut weinende oder das am Boden zerstörte Gesicht genutzt, um tiefe Überwältigung zu signalisieren. Das klassische Lach-Emoji mit Freudentränen hat hingegen an Beliebtheit verloren.

Die neuen Noto 3D-Emojis bringen die Symbole in eine dreidimensionale Form, wobei der Fokus auf lebendigen Ausdrücken statt auf fotorealistischer Genauigkeit liegt. Dafür wurden Nutzer unter anderem dazu befragt, was ihnen bei Emojis eigentlich wichtig ist. Vollständige Tiere sind zB beliebter als nur Tierköpfe.
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Dennoch soll das Design einfach gehalten werden. Ein Emoji sollte möglichst keine zusätzlichen Gegenstände abbilden, denn das würde laut Untersuchungen die Verständlichkeit der Symbole erschweren. Auch kleinste Veränderungen wie eine veränderte Richtung beim Augenzwinkern können bei den Nutzern zu Missverständnissen führen.
Was eigentlich wirklich nervt: Einige Apps verwenden eigene Emojis, die von der Tastatur-App abweichen. Auch das kann zu Missverständnissen führen. Ein wenig Abhilfe haben Standards wie Unicode zwar geschaffen, dennoch unterscheidet sich das Design manchmal schon recht stark voneinander.
SmartDroid.de als Quelle bei Google